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16 | 12 | 2018
14.08.2018 Lkws brennen bei Diemelstadt - Wehren im Einsatz, Kripo ermittelt

DIEMELSTADT. Glück im Unglück hatten zwei Lkw-Fahrer am späten Dienstagabend auf dem SVG-Parkplatz in Diemelstadt. Ein Tschechischer und ein niederländischer Trucker waren auf den Großraumparkplatz am Wrexer Teich gefahren, um die gesetzlichen Ruhezeiten einzuhalten. Beide Trucker hatten sich schlafen gelegt und wurden gegen 23.30 Uhr durch andere Lkw-Fahrer geweckt, weil die Auflieger hinter ihren Zugmaschinen brannten.

Während der Tschechische Mercedes von den Fahrern gelöscht werden konnte, mussten die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen anrücken und den "Holländer" mit einem schnellen Löschangriff von Feuer und Rauch zu befreien. Dort brannte die Plane des Aufliegers, sowie die Federung. Die eintreffende Polizeistreife aus Bad Arolsen nahm die Personalien der beiden Fahrer auf und verständigte die Kripo, die noch in der Nacht Spuren sicherten. Trotz Befragungen am Tatort ließen sich zunächst keine Zeugen finden, die Hinweise zum Hergang geben konnten.

Nach Angaben des Niederländischen Fahrers wird ein technischer Defekt an seinem MAN ausgeschlossen. Beide Zugmaschinen waren mit großem Abstand zueinander abgestellt worden. Sollten die Feuer absichtlich gelegt worden sein, wird wegen schwerer Brandstiftung ermittelt werden - auch deshalb, weil diese Fahrerkabinen als Wohnung gelten. Dem Niederländer stand am frühen Mittwochmorgen noch der Schock ins Gesicht geschrieben. Nicht auszudenken, wenn Rauchgase in die Kabinen der schlafenden Männer gelangt wären, sagte ein Trucker gegenüber unserer Redaktion.  

Die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen waren mit 20 Brandschützern vor Ort. Die Einsatzleitung hatte Achim Wienroth übernommen.

Auf insgesamt 10.500 Euro schätzt die Polizei die Beschädigungen an den Fahrzeugen. Hinweise nimmt die Polizei in Bad Arolsen unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegen. (112-magazin)

 
11.07.2018 Schwerer Unfall auf A 44: Zwei Personen verletzt

MARSBERG/LICHTENAU. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Mittwochnachmittag auf der Autobahn 44, zwischen Marsberg und Lichtenau. 

Um 14.54 Uhr wurden die Feuerwehren Rhoden, Wrexen und Scherfede alarmiert - die Einsatzkräfte machten sich unverzüglich auf den Weg. Zeitgleich fuhren Notärzte und Rettungswagen aus Warburg, Marsberg und Herbsen los. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel wurde angefordert. 

Nachdem die Beifahrerin vom Rettungsdienst aus dem verunfallten Fahrzeug befreit werden konnte, wurde klar, dass dies beim Fahrer des Pkw nicht möglich war. Daher mussten die Wehren zwei Rettungsscheren und Rettungszylinder parallel einsetzen, um den Mann zu befreien. 

Zu diesem Zeitpunkt war der Rettungshubschrauber bereits gelandet. Unverzüglich wurde der Fahrer in eine in der Nähe liegende Klinik geflogen. Danach kümmerten sich die Einsatzkräfte, mit Hilfe von Bindemittel, noch um die ausgelaufenen Betriebsstoffe des Fahrzeugs.

Die Autobahn war für die Dauer der Rettungsaktion voll gesperrt. Einsatzkräfte hatten auf dem Weg zum Unfallort zudem massive Probleme mit dem Verkehr, da viele Verkehrsteilnehmer nicht in der Lage waren, eine ordnungsgemäße Rettungsgasse zu bilden.

 
15.06.2018 Schutzhütte brennt in Rhoden ab - Kripo sucht Zeugen

DIEMELASTADT-RHODEN. Zu einem Brandeinsatz am Helmerich, oberhalb der Kläranlage, rückte die Freiwillige Feuerwehr Rhoden am frühen Freitagmorgen um 2.35 Uhr aus - die seinerzeit vom Kegelverein errichtete Schutzhütte wurde ein Raub der Flammen.

Bei Eintreffen der Wehr stand die Hütte bereits in Vollbrand. Einsatzleiter Florian Tepel und 13 Einsatzkräfte bauten die 180 Meter lange Löschwasserversorgung vom Hellenberg zur Einsatzstelle auf und ließen die Hütte kontrolliert abbrennen. Wichtigste Maßnahme dabei war, ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Waldstück zu verhindern.

Gegen 3.40 Uhr konnte der stellvertretende Wehrführer Entwarnung geben. Mit einer Wärmebildkamera wurden anschließend kleinere Brandnester lokalisiert und mit einem C-Rohr abgelöscht. Einsatzende war um 4.15 Uhr, wie Jörg Schade gegegnüber 112-magazin mitteilte.

Brandursache unklar

Wie es zu dem Brand kommen konnte ist derzeit unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach weiteren Zeugen, die Angaben zur Brandursache machen können. Brandstiftung kann nach Angabe des ermittelnden Beamten nicht ausgeschlossen werden. Unter der Rufnummer 05691/97990 werden Zeugenhinweise entgegengenommen.

Bemerkt hatte das Feuer ein Mitarbeiter einer angrenzenden Firma. Anschließend wurde über die Notrufnummer 112 die Leitstelle alarmiert.  (112-magazin)

 
18.04.2018 Rhoden: Zwei Einsätze der Feuerwehr am Mittwochabend

DIEMELSTADT-RHODEN. Zu gleich zwei Einsätzen rückten die Freiwilligen der Feuerwehr Rhoden am Mittwoch aus - auf dem Quast musste ein Feuer gelöscht werden, wenig später wurden die Einsatzkräfte zur Autobahn gerufen, weil sich ein Lkw den Dieseltank aufgerissen hatte.

Gegen 20.40 Uhr ging der Anruf eines Motorradfahrers bei der Leitstelle ein. Gemeldet wurde brennendes Unterholz auf dem Quast, unmittelbar an der Autobahn 44. Die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen wurden alarmiert und rückten aus. Unter der Leitung von Wehrführer Achim Wienroth erreichten die Brandschützer zügig den Einsatzort und löschten das Feuer ab, bevor ein  angrenzendes Waldstück in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die ebenfalls herannahenden Kräfte aus Wrexen wurden noch während der Anfahrt abbestellt. Dieser Einsatz dauerte etwa eine halbe Stunde, sodass die 13 Einsatzkräfte in den Standort nach Rhoden zurückkehren konnten.

Neuer Einsatz Biggenkopf

Während für Fahrzeuge, Gerätschaften und Material die Einsatzbereitschaft hergestellt wurde, erreichte die Freiwilligen der nächste Einsatzbefehl: Auf der Autobahn 44 in unmittelbarer Nähe zur Raststätte Biggenkopf hatte sich ein Lkw aus dem Lahn-Dill-Kreis den Tank aufgerissen. Nach Auskunft eines MAN-Reparaturteams war der Sattelzug in Richtung Kassel unterwegs gewesen und mit einem Reifen über ein Metallteil gefahren. Dieses wurde durch die Wucht in den Tank geschlagen und hatte die Unterseite des Dieselbehälters aufgerissen.

Mit drei Fahrzeugen erreichten 15 Einsatzkräfte um 21.40 Uhr die Unfallstelle um Hilfe zu leisten. Mit Ölbindemittel wurde die Ölspur auf dem Standstreifen abgestreut, die rechte Fahrspur auf einer Länge von 200 Metern abgesperrt und das Gerätefahrzeug aus Rhoden nachgeordert, um weiteres Ölbindemittel zur Gefahrenstelle zu transportieren. Da sich ausgelaufener Diesel bereits auf einer Grünfläche verteilt hatte, wurde die Wasserbehörde alarmiert. Reparaturarbeiten des MAN-Teams an dem Dieseltank blieben zunächst erfolglos, sodass der gesamte Dieselkraftstoff aus dem Lkw abgepumpt werden musste. 

Einsatzleiter Achim Wienroth übergab nach getaner Arbeit die Einsatzstelle an die Autobahnmeisterei, die Kommunikation im Leitungsfahrzeug übernahm wie immer Jörg Schade.  (112-magazin)

 
25.03.2018 Prima Welle: Förderband brennt in Produktionshalle

Ein brennendes Förderband in einer Produktionshalle der Firma Prima Welle rief am späten Sonntagabend die Wehren aus Diemelstadt, Wrexen und Bad Arolsen auf den Plan - neben den Brandschützern waren auch eine DRK-Besatzung aus Herbsen und eine Polizeistreife aus Arolsen im Einsatz.

Um 22.59 Uhr sichtete ein Mitarbeiter in der Produktionshalle 28 Qualm und Stichflammen aus einem unterirdischen Fließband. Umgehend alarmierte er über den Notruf 112 die Leitstelle und evakuierte zusammen mit einem Kollegen die etwa 50 Mitarbeiter des Verpackungsbetriebes im Laubacher Weg. Nur wenige Sekunden nach absetzten des Notrufes schrillten die Rauchwarnmelder in der Produktionshalle. Einsatzleiter Volker Weymann traf mit 30 Brandschützern am Einsatzort ein, ließ sich die Lage von einem Mitarbeiter erklären und organisierte den ersten Löschangriff, nachdem die Wasserversorgung aufgebaut worden war.

Insgesamt wurden sechs Löschtrupps unter Atemschutz aus Rhoden und vier Löschtrupps unter PA aus Wrexen eingesetzt, während die alarmierte Feuerwehr aus Bad Arolsen unter der Leitung von Michael Seebold mit elf Einsatzkräften und der Drehleiter angerückt waren. Auch Kreisbrandinspektor Biederbick machte sich um Mitternacht ein Bild von der Lage.   

Nachdem zwei Glutnester in einem Schacht abgelöscht werden konnten, wurde mit mehreren Lüftern das Gebäude von Rauch befreit. Schwierig erwiesen  sich die weitergehenden Löschmaßnahmen: Die Verkleidung eines Kabelschachtes musste abgenommen werden, um nach weiteren Glutnestern zu suchen. Um 1:27 Uhr wurde von der Einsatzleitung "Feuer aus" gemeldet.

Die Schadenshöhe steht noch nicht fest, sie dürfte sich aber dem Bereich von 75.000 Euro annähern.

Quelle: 112-Magazin

 
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