Vor einiger Zeit berichteten wir über die geplante Ersatzbeschaffung für das in die Jahre gekommene Tanklöschfahrzeug 24/50. Mittlerweile ist die Ausschreibung des Fahrzeugs und Beladung beendet sowie die Vergabe an einen Lieferanten erfolgt.
Das neue Staffellöschfahrzeug wird von IVECO-MAGIRUS gebaut, die Beladung wird von Brandschutztechnik Müller geliefert.
An dieser Stelle einige Details des StLF 20/25:
Funkrufname: Florian Diemelstadt 7/40 Fahrgestell: IVECO 150 E 30 W Aufbau: MAGIRUS ALUFIRE 3 Löschwassertank: 4000 l Schaummitteltank: 200 l Besatzung 1:5
Abbildungen enthalten Abweichungen
Das Löschfahrzeug ist allradgetrieben, 6-fach bereift und mit Schleuderketten ausgestattet. Zudem verfügt es über eine sogenannte Pump&Roll-Schaltung, um während langsamer Fahrt Wasser abgeben zu können.
Im Fahrzeugaufbau wird eine Druckzumischanlage vom Typ CaddiSYS (Zumischrate 0,1 - 6 %) verbaut, welche ermöglicht, dass über die Schnellangriffseinrichtung, den Monitor und eine zusätzliche B-Druckleitung Löschschaum erzeugt werden kann. Weiterhin verfügt das Fahrzeug über eine komplette Umfeldbeleuchtung in LED sowie einen Lichtmasten (Xenon 2x Nah, 2x Fern) und eine Verkehrswarn- und leiteinrichtung. Die Sondersignalanlage ist komplett in Hochleistungs-LED ausgeführt und wird mit einer Martinhornanlage sowie verschiedenen Zusatzmarkierungen die optimale Wahrnehmbarkeit im Einsatzfall sicherstellen.
Die Beladung entspricht der Standardbeladung eines LF 10/6 (Gruppenbeladung) und wurde lediglich um einen Hochdrucklüfter, Löschlanzen (Fognails) und ein spezielles Kartuschenstrahlrohr, zur Beigabe einer Seifenlösung, erweitert. Ferner ist die Schnellangriffseinrichtung mit einem Hohlstrahlrohr mit Schaumaufsatz ausgestattet. Auf dem Dach wird ein Monitor zur Abgabe von Schaum und Wasser installiert, der bei Bedarf aber auch demontiert und portabel eingesetzt werden kann. Im Mannschaftsraum werden alle 4 Atemschutzgeräte verlastetet, damit an der Einsatzstelle sofort 2 Trupps unter Atemschutz bereitstehen können.
Das Staffellöschfahrzeug 20/25 wird zwischen Dezember 2012 und März 2013 fertiggestellt und ausgeliefert .
Seminar „Moderne Unfallrettung“ mit dem TRT Waldeck
Einsatzkräfte der Feuerwehr Rhoden ließen sich jetzt intensiv zum Thema „Moderne Unfallrettung“ weiterbilden. Unterstützt und ausgebildet wurden die Männer und Frauen dabei durch Christoph Blaschke, Matthias Heim und Michael Ochs von dem TRT (Technical Rescue Team) aus Waldeck, Bastian Bartels vom TRT Lotte und Patrik Prinz vom Promedica Rettungsdienst.
Zunächst einmal wurden die Einsatzkräfte in einem zweistündigen Theorieblock über die Grundlagen der „Modernen Unfallrettung“, der in einem technischen und einem medizinischen Teil gegliedert war, unterrichtet. Nach der Mittagspause wurde dann das theoretische Wissen in die Praxis umgesetzt. An drei Stationen mussten verschiedene Szenarien abgearbeitet werden. Eine Station bestand darin, die Aufgaben des „Inneren Retters“ zu übernehmen. Einsatzkräfte der Feuerwehr betreuen und versorgen den Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Hier wurden die Einsatzkräfte von zwei Rettungsassistenten des in Sachsenhausen stationierten Rettungsdienstes Promedica geschult.
An den Stationen zwei und drei ging es mehr um die Taktik und Technik der Unfallrettung. Befreiung von verunfallten Personen aus einem Pkw der noch auf allen vier Rädern steht, auf der Seite liegt oder gar nach einem Überschlag auf dem Dach liegen geblieben ist, all diese Varianten übten die Retter intensiv. Neben dem Erlernen von neuen Vorgehensweisen und Taktiken wurde auch der Umgang mit der, teils neuen, Technik vertieft. Insgesamt wurden von den Einsatzkräften sechs Unfallszenarien bewältigt und sämtliche Ausrüstungsgegenstände der Freiwilligen Feuerwehr Rhoden, wie hydraulisches Rettungsgerät, ein Stabilisierungssystem und Unterbaumaterial, Säbelsäge, Rettungssäge sowie Splitterschutz und Schutzdecken eingesetzt.
Das Erlernte wird nun von der Feuerwehr Rhoden in weiteren Übungseinheiten vertieft und ist ab sofort der neue Standard im Bereich der technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen.Unterstützt wurde die Feuerwehr Rhoden vom TRT- Team Waldeck, der Firma Brandschutztechnik Müller (Zierenberg), Firma Wuttig Feuerschutz (Zierenberg) und den umliegenden KFZ- Werkstätten (Bereitstellung der Unfallfahrzeuge). Ein Bild vom Geschehen machten sich auch Bürgermeister Elmar Schröder und Feuerwehrsachbearbeiter Christian Hübel.
Brandschutzerziehung in der Grundschule Wrexen vom 12.-16.03.2012
Spannende Experimente und viele Informationen gab es für die 30 Schüler aus den Klassen 4a und 4b der Grundschule Wrexen bei der Projektwoche mit der Feuerwehr. Fünf Tage bekamen die Jungen und Mädchen im Rahmen der Brandschutzerziehung Unterricht in einer anderen Form.
In dem abwechslungsreichen Programm erfuhren die Schüler von den Feuerwehrleuten Achim Wienroth, Gunnar Engler, Jörg Varlemann und Stefanie Tepel viel Wissenswertes über die Aufgaben über die Aufgaben und Ausstattung der Brandschützer sowie die richtigen Verhaltensregeln im Brand- oder Notfall. Das ein „gutes“ Feuer schnell zu einem „schlechten“ werden kann, demonstrierten die vier Brandschützer anschaulich mit Bildern, Filmen und Experimenten.
Anschließend übten die Schüler, wie sie einen Notruf ansetzen. „Wie lautet die Notrufnummer der Feuerwehr“, wollten die Brandschutzerzieher wissen. Die Kinder wussten sofort: „Man wählt die 112“. Zur Übung hatten die Brandschützer eine kleine Telefonanlage mitgebracht. Jedes Kind durfte so einmal das Absetzen eines Notrufes üben. Wie schnell und reibungslos die gesamte Wrexer Grundschule bei einem Feueralarm geräumt wird, zeigte ein Feueralarm während der Projektwoche.
Am letzten Tag der Brandschutzerziehung lernten die Kinder nun die Arbeit der Feuerwehr hautnah kennen. Man besuchte den Feuerwehrstützpunkt in Rhoden. Dir Grundschüler waren mit viel Interesse bei der Sache. Sie durften die Schutzausrüstung der Feuerwehrleute anprobieren und die Fahrzeuge der Feuerwehr hautnah bestaunen.
Auch Bürgermeister Elmar Schröder machte sich ein Bild von der Brandschutzerziehung und besuchte den Feuerwehrstützpunkt.
Verhalten bei Staubildung, Blaulicht und Martinshorn
Auf allen Autobahnen und Schnellstraßen bzw. Autostraßen mit baulicher Mitteltrennung in Österreich, egal ob zwei-, drei-, oder vierspurig, müssen ab 2012 alle Verkehrsteilnehmer wie Pkws, Motorräder, Lkws oder Busse vorausschauend die Rettungsgasse bei Staubildung oder stockendem Verkehr bilden. Damit gilt in Österreich das gleiche Prinzip wie in Deutschland, Tschechien, Schweiz und Slowenien.
Da wir Sie auf unseren Seiten bisher nicht über die Rettungsgasse informiert haben, möchten wir dies mit der neuen Seite "Rettungsgasse" unter der Rubrik "Sicherheitstipps" nachholen. Weiterhin möchten wir Ihnen, unter Zuhilfenahme eines ADAC-Faltblattes, auf der Seite "Blaulicht/Martinshorn" veranschaulichen, wie Sie sich verhalten müssen, wenn sich Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn nähern.
Sowohl das Bilden einer Rettunsgasse, als auch das Verhalten bei blauem Blinklicht und Einsatzhorn ist in der STVO klar geregelt. Es hilft den Rettungskräften schneller an den jeweiligen Einsatzort zu gelangen, da höchste Eile geboten ist.
Hier wirst Du auf Deine späteren Einsätze vorbereitet. Du übst die wichtigsten Handgriffe und lernst die Ausrüstung von Feuerwehrleuten kennen. Und bei Wettkämpfen kannst du zusammen mit Deinen Kameraden zeigen, was Du drauf hast. Und wie Du drauf bist: Spaß steht nämlich ganz oben auf dem Programm. Daher veranstalten die Jugendfeuerwehren auch viele Zeltlager und Ausflüge. Außerdem unterstützen die Jugendfeuerwehren die Freiwilligen Feuerwehren bei ihrer Arbeit und helfen ihnen so dabei, Leben zu retten. Und sie engagieren sich für gute Zwecke - zum Beispiel für den Umweltschutz.
Hast Du Lust bekommen? Dann bewirb Dich noch heute. Gesucht werden Mädchen und Jungen zwischen 10 und 18 Jahren, die ihre Jugendfeuerwehren tatkräftig unterstützen wollen.
Frauen und Mädchen am Zug
Die Anzahl der Frauen in der Feuerwehr nimmt weiter zu. Inzwischen leisten in Deutschland rund 80.000 Feuerwehr-Frauen ihren Dienst. Das motiviert viele Mädchen, sich für die Jugendfeuerwehr zu begeistern. Wir hoffen, es werden noch mehr.