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17 | 11 | 2018
Freiwillige Feuerwehr Diemelstadt Rhoden - Chronik

Die Feuerwehr Rhoden von der Gründung bis zum 2. Weltkrieg

Gründung der Freiwilligen Turner- Feuerwehr

Es wurde durch Stimmenmehrheit der Beschluss gefasst, eine Freiwillige Turner- Feuerwehr zu bilden.“ So steht es im Protokoll über die am 12. Januar 1902 abgehaltene Hauptversammlung des Turnvereins Germania Rhoden. „In der Gründerversammlung der Turnerfeuerwehr am 23. April 1902 verpflichteten sich die „Turner“ Fr. Bangert, Wilh. Sinemus, Heinrich Köhler, Fr. Hesse, Carl Ortwein, Aug. Runte, Fr. Lingel, Rud. Claus, Jul. Lau, Wilh. Rose, Jos. Stern, Fr. Götte, Carl Tuschoff u. E. Spitz zur aktiven Mitgliedschaft in der Freiwilligen Turner- Feuerwehr. “

Am 2. Juli des gleichen Jahres wurde dann die 1. Versammlung der Freiwilligen Turner- Feuerwehr in Anwesenheit von 22 Mitgliedern abgehalten. Satzungen und Übungsordnung werden beschlossen. Schon bald nach der Gründung wächst die Zahl der Feuerwehrleute auf 26 – davon einer passiv. 1912 sind 44 und 1927 sind 54 Feuerwehrmänner registriert. Aus weiteren Protokollen geht hervor, dass die aktiven Mitglieder keine Beiträge und passive monatlich 20 Pfg. zahlen. Mitglieder, die ohne Grund bei Übungen oder Veranstaltungen fehlen, zahlen 25 Pfennig Strafe. Sie werden nach dreimaligem Fehlen aus der Wehr ausgeschlossen. Dienstvorschriften werden erlassen und als Sammlungsplatz wird der Kirchplatz bestimmt. Ein Antrag im Jahre 1906, die Feuerwehr vom Turnverein zu trennen, wird abgelehnt.

Nach einem großen Zeitsprung – in den ersten Weltkrieg fällt – wird über eine Feuerwehr- Appell- Versammlung am 14. Juni 1922 berichtet. Man trauert um die im Krieg gefallenen Feuerwehrkameraden. Gravierende Veränderungen werden dann in der Sitzung der „Freiwilligen Turner- Feuerwehr“ Rhoden am 17. Februar 1934 erkennbar. „In Anwesenheit von 50 Mitgliedern wird der Ortspolizeiverwalter, Bürgermeister Fr. Sinemus, begrüßt. Einleitend weist er auf den Zweck der Versammlung hin. Zunächst wurde die Versammlung von der Neujahrskundgebung des „Führers“ des deutschen Feuerwehrverbandes in Kenntnis gesetzt. Alsdann wurden die vom „Reichsministerium des Inneren“ herausgegebenen neuen Satzungen widerspruchslos angenommen. Ein „Sieg Heil“ auf Kanzler und Volk wird ausgebracht.“

Ein Nachtrag in diesem Protokoll angehängt. „Laut Verfügung des Landrats vom 20.04.´34 fällt die Ergänzungsbezeichnung „Turner“ fort. Die Feuerwehr heißt nun „Freiwillige Feuerwehr Rhoden e.V.“ Vorstand und Wehrführer ist der seitherige Führer und Gründer der Wehr, Hauptlehrer Friedrich Bangert.“ Mit dem Protokoll über die am 26. Mai 1935 abgehaltene Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rhoden enden die Aufzeichnungen in den Protokollbüchern des Turnvereins mit folgendem Text: „Der neue Wehrführer wird „zurückgesetzt“ bis unser Führer Kamerad Bangert das 60. Lebensjahr vollendet hat. Mit einem „Sieg Heil“ auf Führer und Reichskanzler und der Bitte echte Kameradschaft zu üben, endet die Versammlung.“ Hinzuweisen ist auf eine später angebrachte Randnotiz in der Chronik zur Streichung der Zusatzbezeichnung „Turner“: „Tradition war nicht in ihrem Sinn!

1937 wird die Uniformpflicht bei allen Feuerwehrveranstaltungen „befohlen“. Bei Nichtbefolgung sind 50 Pfennig Strafe zu zahlen.

Im 2. Weltkrieg wird der „Feuerwehrbetrieb“ notdürftig mit der „Hitlerjugend (HJ)- Jugend-Feuerwehr“ aufrecht erhalten. Fast alle Feuerwehrkameraden wurden zur Wehrmacht einberufen. Die wenigen zu Hause gebliebenen mussten gleichzeitig Luftschutzaufgaben mit erledigen.

Ausbildung/ Übungen und Ausrüstung der Turner- Feuerwehr

Kurz nach der der Gründerversammlung findet bereits am 27. Juni 1902 die erste Übung mit 18 Mann satt.

Zuvor wurde in der 1. Versammlung der Turner- Feuerwehr die Beschaffung einer Erstausstattung beschlossen.

Aus persönlichen Aufzeichnungen ist zu entnehmen, dass die Ausrüstung der Feuerwehr zuvor schlecht war. Von der Gründung der Turnerfeuerwehr gab es gar keine persönliche Ausstattung (Uniformen, Schutzhelme, Gurte etc.). Die erste persönliche Ausrüstung der Wehrmänner wurde mit 300,-- Mark von der Brandkasse und der Feuerwehrversicherungsgesellschaft finanziert. Die Joppen waren aus Segeltuch mit den roten Buchstaben „TF“ (Turner Feuerwehr) auf der Brust versehen.

Spritzenhaus mit Steigerturm für die Feuerwehr

Im Protokoll über die Feuerwehrversammlung vom 10. Mai 1914 wird berichtet, dass die Einweihung des Spritzenhauses mit Steigerturm mit einem kleinen Fest begangen werden soll. Durch den Ausbruch des 1. Weltkrieges kam dieses Fest mit Einweihungsfeier nie zustande. Die Planung und der Bau des Spritzenhauses wurden von der Feuerwehr fast seit ihrer Gründung betrieben und gefordert. Da zwei Geräteschuppen vorhanden waren, verfolgte man zunächst nur das Ziel, einen Steiger- und Schlauchtrockenturm zu bauen. Entsprechende Zeichnungen und Kostenvoranschläge wurden der Stadt zur Verfügung gestellt.

Die Verhandlungen und Planungen wurden von 1908 bis 1913 geführt.

Endlich kam es im Jahre 1913 zum Bau des neuen Spritzenhauses am fast höchsten Punkt der Stadt, nachdem das Fürstliche Kreisamt die Stadt zusätzlich massiv zum Bau gedrängt hatte. Mit der Auswahl des Standortes auf dem stadteigenen Grundstück „Schlossplatz“ – gegenüber dem heutigen „Rosengarten“ – verfolgte man das Ziel, die Gerätschaften möglichst einfach ohne „Pferdegespanne“ zur Brandstelle bringen zu können.

Der Gründer und erste Wehrführer Fritz Bangert berichtet in seiner Feuerwehrchronik von jährlich sechs Hauptübungen und einer Nachtübung, zu denen manchmal auch die zusätzlich noch bestehende Pflichtfeuerwehr hinzugezogen wurde.

Übungen wurden an jedem ersten Sonntag im Monat durchgeführt. Dazu fuhr der Feuermelder mit dem Fahrrad, später mit dem Motorrad, durch die Stadt und blies auf einem Horn die den älteren noch bekannte Melodie: „Der Teufel ist da, der Teufel ist schon wieder da!“ Gemeint war der Feuerteufel! Bei echtem Alarm wurde „Feuer geblasen“! Ein unmelodisches Blasen mit zusätzlichem unrythmischen „Feuerglockenläuten“.

Hohe Anerkennung für hervorragende Leistung wurde der Feuerwehr bereits bei der ersten Revision am 12.05.1903 durch Brandkommissar Schwaner gezollt.

Eine von Landesbranddirektor Glasenogg im Jahre 1913 angeordnete Alarmübung wurde trotz geringer Beteiligung wegen der Roggenernte dennoch mit „Gut“ beurteilt.

Sowohl Protokollbücher, Chronik als auch Stadtarchiv geben wenig Anhaltspunkte für die Verbesserung und Ergänzung der Ausrüstung und Ausstattung der Wehr bis zum 2. Weltkrieg. Es steht fest, dass bis zur Beschaffung der ersten Motorspritze im Jahre 1934 die Handdruck-(Reise)spritze und eine weitere Pumpe mit drehbarem Strahlrohr in Betrieb waren. Die Wasserversorgung wurde für die Handdruck- und die zweite vorhandene Spritze früher, durch einen Wasserbehälter unter der Spritze sichergestellt.

Einsätze der Feuerwehr bis zum 2. Weltkrieg

Gar manchmal wurde die Rhodener Feuerwehr bei Bränden in Rhoden und umliegenden Dörfern und auch bei Waldbränden und der Hochwasserkatastrophe 1908 in Wrexen alarmiert“. So steht es in der Chronik von Fritz Bangert.

Im Einzelnen wird von folgenden größeren Einsätzen berichtet:


Feuer in Hauptmühle in Wrexen

Wohnhausbrand in Schmillinghausen

Feuer infolge Blitzschlag Wohnhaus Schulze, Teichheide

Feuer in der Ziegelei Hesse, Teichheide

Feuer bei Julius Levie, Landstraße

Brand Hirlehei (Kluses) Hoher Stein

Brand der Scheuermannsmühle in Wrexen

Feuer auf dem Hof Grötecke, Schmillinghausen

Brand bei Hermann Klaus (Lieschens) im Hagen

Großfeuer in Ammenhausen

Brand des Gehöftes Emde, Rothshammer, Orpethal

Brand durch Kugel- Blitzschlag bei Christian Klaus, Heinrich

Haase in Rhoden und Karl Grineisen (Lattens), Landstraße

Der Chronist fügt dieser Aufzählung an: „Anerkennungs- und Dankschreiben sowie Geldspenden zeugen von oft schwieriger und gefahrvoller Hilfe in Not“

Von der Turner- Feuerwehr zur Freiwilligen Feuerwehr Rhoden

In seiner Chronik –der nunmehr selbstständigen Feuerwehr vom August 1936- schrieb Fr. Bangert, dass er mit Erreichung der Altersgrenze (60 Jahre) von seinem Amt ausscheidet, welches er nun 34 Jahre lang geführt hat.

Die weiteren Aufschreibungen beginnen mit der Versammlung der Feuerlöschpolizei zu Rhoden am 18.04.1937. Es folgen Protokolle der Jahre 1938 und 1939, ehe dann durch den Zweiten Weltkrieg weitere Aktivitäten eingeschränkt waren. Ab 1947 wird wieder berichtet.

50-jähriges Stiftungsfest am Wochenende des

20.Juli 1952

Bereit sein wenn´s brennt“ 22 Wehren aus Waldeck zum 50. Stiftungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Rhoden, so lautet die Überschrift in der Waldeckschen Landeszeitung. So wurde am Samstagabend ein Kommers unter Mitwirkung des Männergesangvereins Concordia Rhoden durchgeführt. Emil Magdeburg konnte eine große Festgemeinde begrüßen und gab einen Abriss über die Wehrgeschichte. Er gedachte der alten Feuerwehr- Veteranen, an ihrer Spitze des Ehren Hauptmanns Fr. Bangert, die alle die goldne Plakette des Kurhessisch- Waldeckschen Feuerwehrverbandes erhielten. Alarm: das Rathaus brennt! Durch Glockengeläut wurde diese Alarmübung ausgelöst. Viele hundert Zuschauer konnten diese Großübung verfolgen. Am Nachmittag erfolgte dann der große Festzug mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal.

Neubau des Gerätehauses auf der Flüburg

Am 18.08.1962 wurde das Richtfest zum Neubau des Gerätehauses auf der Flüburg gefeiert. Durch schlechtes Wetter im Frühjahr und Schwierigkeiten mit den Verwaltungsstellen verzögerte sich der Bau zunächst, berichtete der Ortsbrandmeister Friedrich Götte. Der Rohbau wurde überwiegend durch freiwillige Arbeit erstellt. Ein besonderer Dank galt August Bracht, der die Zeichnung kostenlos zur Verfügung stellte. Die Finanzierung des Schlauchtrockenturmes stieß auf Schwierigkeiten, die dann doch gemeistert wurden. Ein veranschlagter Betrag von 10.000,00 DM wurde durch eine Spendenaktion überschritten.

Die Einweihung des Gerätehauses konnte dann am 14. Dezember 1963 erfolgen. Durch kameradschaftliche Zusammenarbeit wurden ca. 1.500 freiwillige Arbeitsstunden geleistet.

Am 12.01.1067 wurde der 65. Geburtstag der Wehr mit einer Gedenkfeier in der Kirche, einer Kranzniederlegung und einem Kameradschaftsabend im „Schwan“ unter Beteiligung der örtlichen Vereine, Gäste und Ehrengäste gefeiert. Kamerad Friedrich Bangert las aus der von seinem Vater 1936 geschriebenen Chronik.

In der Generalversammlung vom 18.02.1973 im Saal des Ratskellers wurde eine neue Vereinssatzung beschlossen. Diese Satzung trat am 18.02.1973 in Kraft. Gleichzeitig trat die Satzung vom 17.03.1958 außer Kraft.

Neubau des Autobahnfeuerwehrstützpunktes

In der Jahreshauptversammlung am 13.12.1975 im Saal des Ratskellers wurde berichtet, dass im nächsten Jahr der Feuerwehrstützpunkt Rhoden seiner Bestimmung übergeben werden soll. Die Arbeiten an dem 620.000,--- DM Projekt wurden zu 2/3 vom Land und zu 1/3 vom Kreis getragen. Zur Bestückung sollen gehören: ein Flutlicht und Rüstwagen, Ölschadensfahrzeug, Tankwagen mit 6.000 Liter Fassungsvermögen und ein Schlauchwagen. So wurden dann in einer Vorstandssitzung am 03.08.1976 im neuen Stützpunkt die Einweihung des Feuerwehrstützpunktes und die Aufstellung einer Frauengruppe vorbereitet. Unter anderem wurde der Hess. Innenminister Bielefeld und der Landrat Dr. Reccius erwartet. Zahlreiche Helfer beteiligten sich an der Säuberung des Stützpunktes und der Organisation für den Ablauf. Eine Frauengruppe –ausgerüstet mit Arbeitsanzug, Stahlhelm mit Nackenschutz und Hakengurt- wurde aufgestellt. Auch hier war es der nun amtierende Stadtbrandinspektor Friedrich Götte, der den Anstoß hierzu gab.

In der Jahreshauptversammlung am 18.12.1976 im Feuerwehrstützpunkt wurde erstmalig von mehreren Einsätzen auf der neuen Bundesautobahn A44 berichtet, die nun zum ständigen Einsatzgebiet gehörte.

75-jähriges Bestehen

Das 75-jährige Bestehen der Wehr wurde von Freitag, den 24.06. bis Sonntag, den 26.06.1977 festlich begangen. Der Freitag stand im Zeichen einer Kranzniederlegung, eines Festzuges und eines Festkommers mit Ehrungen unter Beteiligung zahlreicher Gäste und Ehrengäste. Am Samstag gab es dann eine Geräteschau und Vorführungen der Feuerwehren, Waffenschau einer Bundeswehr- Einheit, einen Festzug und Festball. Der Sonntag begann mit dem Wecken durch den Spielmannszug, einem Festgottesdienst und den Pokalwettkämpfen der Feuerwehren. Am Nachmittag erfolgte ein großer Festzug, Siegerehrung, Konzert und Unterhaltung und anschließendem großen Festball.

So wurde auch in der Jahrshauptversammlung am 09. Dezember 1978 im Saal des Stadtkellers berichtet, dass die Arbeiten am Schlossbrunnen erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Der 1651 gegrabene 160 Ellen tiefe Brunnen wurde von Schutt und Unrat befreit und der ausgesprochene Wunsch, den Brunnen für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, gingen in Erfüllung.

Der Stützpunkt hat sich inzwischen zur Ausbildungsstätte entwickelt. Es werden auf Kreisebene ca. 4 Lehrgänge jährlich durchgeführt; in der Regel Grund-, Maschinisten-, Sprechfunker- und Gruppenführerlehrgänge.

Auch das Vereinsleben wurde aktiv gestaltet. So hat sich mit der Freiwilligen Feuerwehr Wuppertal- Hahnerberg eine intensive Freundschaft entewickelt. Zu ihrem 100-jährigen Bestehen in 1983 wurde einer Einladung gefolgt. Ein ganzes Wochenende wurde an der Veranstaltung teilgenommen. Der Spielmannszug beteiligte sich an der Aufführung des großen Zapfenstreiches.

Mit der Generalversammlung am 13. Februar 1986 im Saal des Autobahn- Feuerwehrstützpunktes wurde eine Aufgabenteilung von Vorsitz und Wehrführung herbeigeführt. Diese Teilung wurde aufgrund der Aufgabenmehrung und einer noch intensiveren Vereinsarbeit erforderlich. Eine Satzungsänderung war notwendig.

85-jähriges Bestehen

Die erste Bewährungsprobe bestand die Ämterteilung bereits mit der Durchführung des 85-jährigen Jubiläums vom 15. bis 16. August 1987. Am Samstag wurden die Diemelstädter Pokalwettkämpfe durchgeführt. Nach einem Festzug mit Kranzniederlegung am Ehrenmal erfolgte die Siegerehrung mit anschließendem Tanz. Am Sonntag trafen sich die Jugendfeuerwehren zum Wettstreit. Ein gemeinsamer Gottesdienst wurde in der Stadthalle abgehalten. Nach der Siegerehrung am Nachmittag klang das Fest aus. Umfassend wurde in der hessischen und westfälischen Presse davon berichtet.

Das 25-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr konnte in 1990 gefeiert werden.

Mit einer vorläufigen Bescheinigung des Finanzamtes Korbach vom 22.02.1993 wurde der Freiwilligen Feuerwehr Rhoden nach Satzungsänderung die Gemeinnützigkeit anerkannt.

Eine besondere Präsentation bot die gesamte Feuerwehr zu den Feiern „750 Jahre Stadtrechte und 25 Jahre Stadt Diemelstadt“ in der Zeit vom 07. bis 10. Juli 1994. Der Spielmannszug trat hierfür in besonderen historischen Gewändern auf. Der am 22. Oktober 1873 gewesene große Stadtbrand wurde noch einmal in Erinnerung gerufen und am tatsächlichen Ort – der Kegelbahn der Witwe Lauterbach, jetzt Rosengarten – nachgestellt. Im alten Spritzenhaus gab es Speisen und Getränke.

Vom 20. bis 21. Juni 1998 wurde ein Doppeljubiläum – 350 Jahre Schloss Rhoden und 50 Jahre Kreisaltenheim – gefeiert. An diesem Jubiläum beteiligte sich die Feuerwehr mit dem Nachbau des 160 Ellen tiefen Schlossbrunnens und mit einer Ausstellung historischer Gerätschaften.

Am 8. Oktober 1999 erfolgte schließlich der Eintrag beim Amtsgericht Bad Arolsen in das Vereinsregister unter der Nr. 346. Zuvor wurde eine Änderung der Vereinssatzung erforderlich, die mit einer Neufassung abschloss.

Ein Kontakt mit Rhoden im Harz wurde aufgenommen –Rhoden in Sachsen Anhalt. So folgte eine Abordnung mit Vorsitz und Wehrführung einer Einladung des Bürgermeisters Dr. Uwe Mühlenweg zu einem „Abend der Begegnung“ am 24. Nov. 2001 im Kulturhaus von Rhoden, der alljährlich aus Anlass der Wiedervereinigung Deutschlands mit den umliegenden Gemeinden begangen wird. Ein herzlicher Empfang durch die Feuerwehr Rhoden wurde bereitet, und ein reger Gedankenaustausch folgte.

Vorsitzende, Ortsbrandmeister und Wehrführer

Vorsitzender/ Hauptmann/ Wehrführer

Friedrich Bangert 1902 – 1936

Albert Schaub 1936 – 1947

Ortsbrandmeister

Emil Magdeburg 16.02.1947 – 16.01.1954

Albert Kielmeyer 16.01.1954 – 09.01.1960

Ortsbrandmeister und Vorsitzende

Friedrich Götte 09.01.1960 – 14.12.1963

Karl Haase 14.12.1963 – 10.12.1966

Friedrich Götte 10.12.1966 – 06.12.1969

Wehrführer

August Bracht 06.12.1969 - 13.12.1986

Karl Ossig 13.12.1986 – 26.02.2000

Klaus Heinemann 26.02.2000 – 20.01.2007

Christian Zappel 20.01.2007 - 07.02.2009

Tobias Kassnitz 07.02.2009 - 19.02.2011

Florian Kistner 19.02.2011 - 11.02.2017

Achim Wienroth seit 11.02.2017

Vorsitzende

Ernst Bracht 16.02.1947 – 1957

August Bracht 06.12.1969 – 24.01.1992

Günter Bracht 24.01.1992 – 15.02.2003

Reinhold Polzer 15.02.2003 - 19.02.2011

Florian Kistner seit 19.02.2011

Spielmannszugführer

Wilhelm Schaffner 10.01.1959 – 06.12.1969

Gero von Wulffen 06.12.1969 – 18.12.1971

Klaus Budde 18.12.1971 – 12.12.1981

Gero von Wulffen 12.12.1981 – 13.12.1986

Axel Heinemann 13.12.1986 – 21.01.2006

Ralf Römer 21.01.2006 - 30.01.2010

Dirk Gernoth seit 30.01.2010 - 15.02.2014

Jugendwarte

Karl Pickhard 1965 – 1966

Werner Grineisen 1966 – 03.12.1983

Rolf Römer 03.12.1983 – 24.01.1992

Jörg Varlemann 24.01.1992 – 14.02.2004

Manuel Tepel 14.02.2004 - 07.02.2009

Reinhold Polzer jun. 07.02.2009 - 19.02.2011

Gero Langguth seit 19.02.2011

 
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