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19 | 05 | 2012
Freiwillige Feuerwehr Diemelstadt Rhoden - Einsätze
11.05.2012 Überfahrenes Reh reißt Dieselleitung auf: Wehren im Einsatz

Nachdem ein Lastwagen ein Reh auf der A 44 überfuhr, hat ein zweiter Lastwagen den Kadaver überrollt und sich dabei eine Dieselleitung aufgerissen. Die Feuerwehren aus Rhoden, Wrexen und Bad Arolsen rückten aus.

Nach Angaben der Autobahnpolizei befuhren zwei Lastwagen am Freitagmorgen gegen 6 Uhr hintereinander die Autobahn 44 in Fahrtrichtung Dortmund. Etwa in Höhe der Raststätte Biggenkopf erfasste der vordere "Brummi" ein Reh, das auf die Autobahn gelaufen war. Das Tier, das durch die Kollision getötet wurde, blieb auf dem rechten Fahrstreifen liegen. Der Fahrer des hinteren Lastwagens konnte dem Kadaver nicht mehr ausweichen und fuhr über das tote Reh hinweg. Der Kadaver schlug gegen eine Dieselleitung, die dadurch beschädigt wurde. "Dadurch floss Dieselkraftstoff auf den rechten Fahrstreifen der Autobahn", sagte ein Polizeibeamter gegenüber 112-magazin.de. Der Lkw-Fahrer brachte sein Gespann nach etwa 100 Metern auf dem Standstreifen zum Stehen.

Weil zunächst die Rede davon war, dass der gesamte Inhalt von etwa 800 Litern auslaufen würde, alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Rhoden, Wrexen und Bad Arolsen - sie bilden bei größeren Gefahrguteinsätzen einen Verbund. Die zuerst an der Unfallstelle eintreffenden Feuerwehrleute dichteten nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Ulrich Volke das Leck in der Dieselleitung ab. Außerdem sicherten die Brandschützer die Unfallstelle ab und brachten Bindemittel aus. Zwei Fahrzeuge aus Bad Arolsen fuhren zur Einsatzstelle, die übrigen drehten ab und kehrten zum Stützpunkt zurück. Insgesamt waren etwa 30 Einsatzkräfte vor Ort. Die Autobahnpolizei forderte zusätzlich die Autobahnmeisterei an. Stadtbrandinspektor Volke schätzte, dass etwa 100 Liter Diesel ausgelaufen waren. Glücklicherweise habe sich der Kraftstoff in Spurrillen der rechten Fahrspur gesammelt und sei daher nicht auf die Bankette gelaufen. Laut Volke waren die Feuerwehrleute etwa anderthalb Stunden im Einsatz.

Angaben zum Alter und zur Herkunft des Lkw-Fahrers lagen der Autobahnpolizei zunächst nicht vor. Es sei niemand verletzt worden, der Lkw sei allerdings nicht mehr fahrbereit gewesen und habe abgeschleppt werden müssen. Auf der Autobahn kam es zu leichten Behinderungen, zeitweise bildete sich ein bis zu drei Kilometer langer Stau. Weitere Bilder finden Sie in der Galerie.

Quelle: 112-Magazin

 
18.02.2012 Chemikalie läuft aus Auflieger: Großeinsatz / Video

RHODEN. Eine ätzende Flüssigkeit ist in der Nacht zu Samstag von einem Lkw-Auflieger auf das Gelände des SVG-Autohofes getropft. Mehr als 60 Feuerwehrleute aus Rhoden, Wrexen und dem Arolser Stadtgebiet waren stundenlang im Einsatz.

Der Autohof sowie die gegenüberliegende Tankstelle wurden weiträumig abgesperrt, nachdem ein 42 Jahre alter Lkw-Fahrer bemerkt hatte, dass aus seinem Auflieger eine Flüssigkeit austritt. Weil der Lkw verschiedene Gebinde mit diversen Chemikalien geladen hatte, verständigte der Brummifahrer die Leitstelle. Die alarmierte gegen 0.30 Uhr am frühen Samstagmorgen die Feuerwehr.

Ausgerüstet mit Chemikalienschutzanzügen gingen die Brandschützer zur Erkundung vor. Weil nach Angaben des Diemelstädter Stadtbrandinspektors Ulrich Volke nicht klar war, aus welchem Gebinde welche Flüssigkeit ausgetreten war, mussten die Einsatzkräfte den kompletten Auflieger entladen. Alle beschädigten Behälter wurden in dem mehrstündigen Einsatz in spezielle Edelstahlfässer umgefüllt. Die ausgetretenen Chemikalien wurden mit Bindemittel abgestreut. Die ätzenden Stoffe seien zum Glück weniger gefährlich gewesen als zunächst befürchtet, sagte Volke. Der gemeinsame Einsatz der verschiedenen Wehren habe reibungslos funktioniert, unterstrich der Stadtbrandinspektor.

Unter anderem hatte der Lkw Acrylreiniger geladen. Dass die auf Paletten transportierten Gebinde überhaupt beschädigt werden konnten, liegt vermutlich an mangelnder Ladungssicherung. Darüber, wohin der Lkw unterwegs war, lagen in der Nacht keine Angaben vor.

Quelle: 112-Magazin

 
28.01.2012 Ungeplante Party-Überraschung: Feuerwehr kommt

RHODEN. Diese Überraschung war bei einer Geburtstagsfeier in der Stadthalle von niemandem geplant worden: Die Feuerwehr ist am Samstagabend mit Blaulicht und Martinshorn mit mehreren Fahrzeugen angerückt. Die Festgesellschaft hatte versehentlich Feueralarm ausgelöst.

Die Stützpunktwehr aus Rhoden wurde gegen 18.30 Uhr zu der ausgelösten Brandmeldeanlage in der Rhoder Stadthalle alarmiert. "Als wir da mit den Einsatzfahrzeugen ankamen, staunten die Gäste der dortigen Veranstaltung nicht schlecht. Mit uns hatten die nicht gerechnet", sagte Feuerwehrsprecherin Steffi Tepel am Sonntag gegenüber 112-magazin.de. Teilnehmer einer Geburtstagsfeier hatten in der Küche Kartoffeln zubereitet, der Wasserdampf war in den Rauchmelder gezogen und hatte so die Brandmeldeanlage ausgelöst. Der Alarm lief wie gewohnt in der Rettungsleitstelle in Korbach auf, von wo aus umgehend die Feuerwehr Rhoden per Funkmeldeempfänger alarmiert wurde.

Als die Einsatzkräfte in der Stadthalle ankamen und die Lage erkunden wollten, berichteten die Gäste sofort, was passiert war. Bei der Feier anlässlich des 50. Geburtstages eines Mannes aus einem Warburger Stadtteil im Speisesaal der Halle sorgte der Feuerwehreinsatz für ein gewisses Schmunzeln - bei den Brandschützern ebenso wie bei den Gästen. "Nicht jeder bekommt zu seinem 50. die Feuerwehr mit Blaulicht geboten", meinte deren Sprecherin weiter, "aber so etwas hatten auch wir bisher noch nicht".

Die Feuerwehrleute stellten die Anlage wieder zurück, wünschten der Veranstaltung auch ohne weitere Überraschungen noch viel Spaß und baten das Team in der Küche darum, keine Kartoffeln mehr unter dem Rauchmelder, sondern unter der Dunstabzugshaube zu kochen.

 

Quelle: 112-Magazin

 
22.12.2011 Lkw-Reifen fängt während Fahrt Feuer

DIEMELSTADT/WARBURG. An einem unter anderem mit einem Fass Petroleum beladenen Lastwagen ist ein Reifen in Flammen aufgegangen. Der Fahrer handelte besonnen und fuhr mit geringem Tempo weiter, um sich des brennenden Pneus zu entledigen und so den Brand des gesamten Lasters zu verhindern. Die Feuerwehr rückte aus.

Der Fahrer einer Spedition aus Bielefeld war am Donnerstagabend auf der Autobahn 44 in Richtung Kassel unterwegs, als er gegen 20.45 Uhr Rauch von einem der Reifen aufsteigen sah. Der Mann steuerte sein Gefährt auf den Standstreifen, fuhr langsam weiter und setzte den Notruf ab. Dass er nicht stoppte, erklärte Feuerwehrsprecherin Steffi Tepel so: "Er hatte eine solche Situation im vergangenen Jahr schon einmal. Damals hielt er an und der ganze Lkw ging in Flammen auf". Daher habe er sich genau richtig verhalten, denn bei der Weiterfahrt seien die brennenden Reifenteile abgefallen.

Nach dem Notruf des Fahrers und seinem Hinweis auf das geladene Petroleum alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Rhoden, Wrexen und Bad Arolsen mit dem Stichwort Gefahrgut. Vorsorglich wurde auch ein Rettungswagen aus Bad Arolsen zur Einsatzstelle entsandt. Diese lag entgegen der ersten Meldung noch hinter der Abfahrt nach Warburg.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich schnell heraus, dass die Bremse heiß gelaufen war und sich dadurch ein Reifen des Anhängers entzündet hatte. Die Brandschützer gaben den übrigen Kräften Entwarnung, die sich noch auf der Anfahrt befindenden Wehren brachen die Alarmfahrt ab.

Der Lkw und die Ladung - neben dem Fass Petroleum transportierte der Lkw Fernseher, mehrere Pakete Fliesen, Pappen und Fußbodenbeläge - blieben unbeschädigt. Lediglich der Reifen musste gewechselt werden. Da keine Polizei vor Ort war, hat die Feuerwehr den Fahrer samt Gliederzug noch bis zum nächstgelegen Parkplatz "Am roten Ufer" begleitet.

 

Quelle: 112-Magazin

 
30.09.2011 Gerammtes Auto kracht gegen Lkw: Drei Verletzte

RHODEN. Schlichtweg übersehen hat eine 18 Jahre alte Autofahrerin am Freitag ein entgegenkommendes Auto auf der Bundesstraße 252 bei Rhoden: Es kam zum Zusammenstoß, eines der Auto krachte nach der Kollision gegen einen Lastwagen. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab.

Die 18-Jährige aus Diemelstadt war laut Polizei am Freitag gegen 16 Uhr auf der B 252 aus Richtung Arolsen kommend unterwegs und wollte in höhe eines Schnellrestaurants nach links in Richtung Wrexen auf die Landesstraße 3081 abbiegen. Dabei übersah die junge Frau einen entgegenkommenden Ford Focus - und bog mit ihrem Renault Clio ohne zu bremsen ab. Beide Autos stießen zusammen, der Focus wurde durch die Kollision nach rechts abgewiesen und stieß gegen einen in der Einmündung stehenden Lastwagen.

Im Clio erlitten die Fahrerin und ihre Beifahrerin leichte Verletzungen, der 42 Jahre alte Focus-Fahrer aus Arolsen zog sich ebenfalls leichte Blessuren zu. Alle Verletzten kamen vorsorglich zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus. Der Mann am Steuer des Lastwagens einer Bielefelder Spedition blieb unverletzt.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Rhoden rückten zur Unfallstelle aus und sicherten diese ab. Außerdem streuten die Brandschützer die bei der Kollision ausgelaufenen Betriebsstoffe - Öl und Kühlerflüssigkeit - mit Bindemittel ab und nahmen das vollgesogene Pulver anschließend zur Entsorgung wieder auf. Der Gesamtschaden beläuft sich nach Angaben der Arolser Polizei auf rund 13.000 Euro.

Quelle: 112-Magazin

 
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