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17 | 11 | 2018
12.09.2017 Dachstuhl angekokelt - Feuerwehren im Einsatz

DIEMELSTADT-WREXEN. Gut 35 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Wrexen, Diemelstadt und Bad Arolsen wurden am Dienstag um 15.27 Uhr in die Burg-Brobeck-Straße nach Wrexen beordert. Dort hatten Anwohner den Brand in einem Mehrfamilienhaus bemerkt und die Leitstelle alarmiert. Nachdem die Wehren aus Wrexen und Diemelstadt am Einsatzort angekommen waren, trafen elf Kameraden der Feuerwehr Bad Arolsen mit der Drehleiter ein, die sofort vom stellvertretenden Stadtbrandinspektor und Einsatzleiter Jörn Ständecke eingesetzt wurde.

Mit einem ersten Löschangriff drangen zwei Trupps unter Atemschutz in das Gebäude bis zum Dachstuhl vor und trafen dort auf in Brand gesetztes Gerümpel, das sofort gelöscht werden konnte. Zeitgleich waren die Einsatzkräfte mit der Drehleiter über das Dach zum Brandherd gelangt. Durch den Hitzestau unter dem Dachgiebel waren tragende Dachbalken bereits angekokelt, so dass von außen Dachziegeln abgenommen werden mussten. Zusätzlich wurden Lüfter eingesetzt, um das Gebäude zu entrauchen.

Mit einer Wärmebildkamera wurden vereinzelt Glutnester im Gebälk lokalisiert, die schnell abgelöscht werden konnten. Verletzte Personen gab es bei dem Einsatz nicht. Ein Notarzt und ein Rettungswagen aus Warburg trafen wenig später am Brandort ein, die Retter konnten aber unverrichteter Dinge wieder in ihren Landkreis zurückkehren. Mittlerweile hat die Kripo die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Der Einsatz der Wehren war gegen 17 Uhr beendet, über die Höhe des Schadens liegen derzeit keine Ergebnisse vor.

Quelle: 112-Magazin

 
28.07.2017 A 44: Unfall mit fünf Verletzten sorgt für langen Stau

Für einen mehr als zehn Kilometer langen Stau hat am Freitagnachmittag ein Auffahrunfall in Höhe der Rastanlage Am Biggenkopf auf der A 44 gesorgt. Fünf Insassen der insgesamt drei beteiligten Autos kamen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.

Neben Rettungskräften aus Bad Arolsen und Marsberg wurden auch die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen zur Unfallstelle auf der Autobahn gerufen - zunächst hatte es geheißen, eine Person sei in einem verunfallten Fahrzeug eingeklemmt und müsse mit der Rettungsschere befreit werden. Hydraulische Geräte waren aber nicht nötig, die Türen der beteiligten Autos ließen sich noch ohne technische Hilfsmittel öffnen.

Angaben zum genauen Unfallhergang konnten die eingesetzten Beamten der Autobahnpolizei an der Unfallstelle noch nicht machen - sämtliche Fahrzeuginsassen waren in Krankenhäuser nach Warburg und Marsberg gebracht worden, so dass niemand den Beamten die nötigen Informationen geben konnte.

Tatsache ist aber, dass einer Baustelle drei Autos in den Auffahrunfall verwickelt waren - vorn ein in Köln zugelassener VW Passat Kombi, dahinter ein VW Sharan aus dem Hochsauerlandkreis und an letzter Position ein Audi A4 Kombi aus dem Märkischen Kreis. Diese drei Fahrzeuge waren auf der linken Spur in Richtung Kassel unterwegs, als es gegen 14 Uhr kurz vor Ende des Raststättengeländes zu dem Unfall kam.

Autobahnpolizei und Feuerwehr sicherten die Unfallstelle ab, die 18 Brandschützer unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers von Rhoden, Florian Tepel, rückten nach gut einer Stunde wieder ab. Alle drei Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Die Polizei gab den geschätzten Gesamtschaden mit 16.000 Euro an.

"Ausgezeichnete Rettungsgasse"
Der Unfall sorgte in Fahrtrichtung Kassel für Behinderungen - in der Baustelle blieb nur noch ein Fahrstreifen befahrbar. Der dadurch ausgelöste Stau erreichte eine Länge von mehr als zehn Kilometern. Einsatzleiter Florian Tepel und Feuerwehrsprecherin Steffi Mann lobten gegenüber 112-magazin.de, dass die Verkehrsteilnehmer im Stau eine ausgezeichnete Rettungsgasse gebildet hätten.

Quelle: 112-Magazin

 
03.07.2017 Rhoden: Zwei Ölspuren binden Feuerwehr zwei Stunden

Zwei jeweils 500 Meter lange Ölspuren hat die Feuerwehr Rhoden am Montag mit Bindemittel abgestreut. Die freiwilligen Helfer waren rund zwei Stunden im Einsatz.

Die Alarmierung erfolgte am Vormittag gegen 11 Uhr, zu dieser Zeit war man lediglich von einer Ölspur im Schildweg im Ortskern von Rhoden ausgegangen. Eine zweite Spur erstreckte sich vom Rewe-Markt bis zu einem Autohaus am Ortseingang Rhoden. Beide Ölspuren waren jeweils etwa 500 Meter lang.

Die Brandschützer, die mit vier Fahrzeugen ausrückten, teilten sich nach Auskunft von Feuerwehrsprecherin Steffi Mann in zwei Gruppen auf und streuten beide Ölspuren parallel ab - zu groß wäre die Gefahr gewesen, dass es auf einer der rutschigen Spuren zu einem Unfall kommt.

Die Feuerwehrleute streuten die Ölspuren mit Bindemittel ab, kehrten dieses gründlich ein und nahmen das verunreinigte Pulver anschließend zur Entsorgung auch wieder auf. Die Einsatzleitung hatte Wehrführer Achim Wienroth, der Einsatz war gegen 13 Uhr beendet. Angaben zu dem oder den Verursachern lagen am Montag nicht vor.

Quelle: 112-Magazin

 
24.05.2017 Fünf Verletzte bei nächtlichem Unfall auf der A 44

DIEMELSTADT/MARSBERG. Zu einem Verkehrsunfall am frühen Mittwochmorgen auf der A 44 sind unter anderem Feuerwehrleute, Rettungskräfte und Notärzte aus Waldeck-Frankenberg ausgerückt. Fünf Menschen hatten sich Verletzungen zugezogen und wurden in verschiedene Kliniken gebracht.

An dem Verkehrsunfall, der sich gegen 2 Uhr früh zwischen den Anschlussstellen Diemelstadt und Marsberg auf einer Brücke ereignete, waren zwei Autos beteiligt. Weder die Autobahnpolizei Schloss Holte-Stukenbrock (NRW) noch die Autobahnpolizei Baunatal konnten am Mittwoch Angaben zu Unfallursache und -hergang sowie zu Alter und Herkunft der Verletzten machen. Nach der Kollision der beiden Fahrzeuge drehte sich einer der Wagen und prallte noch gegen die Leitplanke.

Nach dem Unfall eilten die Notärzte aus Bad Arolsen und Warburg sowie die Besatzungen von Rettungswagen aus Bad Arolsen, Adorf, Marsberg und Warburg zur Unfallstelle, außerdem ein Leitender Notarzt (LNA), der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OLRD) und die Kameraden der Feuerwehr Rhoden. Deren Einsatzleitwagen diente dem ORLD an der Unfallstelle als Kommunikationszentrale. Die Verletzten wurden mit Rettungswagen in Kliniken eingeliefert.

Feuerwehrleute streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab, reinigten die gesperrte Fahrbahn, sammelten Trümmerteile ein und leuchteten die Unfallstelle bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten aus. Nach etwa anderthalb Stunden rückten die Brandschützer wieder ab. Vor Ort waren auch die Brandschützer aus Bad Arolsen, die den Leitenden Notarzt zur Einsatzstelle transportiert hatten.

Quelle: 112-Magazin

 
30.03.2017 Mercedes mit Gasanlage ausgebrannt: B 252 voll gesperrt

Vollständig ausgebrannt ist am späten Freitagnachmittag ein 21 Jahre alter Mercedes auf einem Parkplatz an der B 252. Weil das Auto nachträglich mit einer Gasanlage versehen worden war, sperrte die Polizei die Bundesstraße während der Löscharbeiten vorsorglich voll.

Nach Auskunft der Bad Arolser Polizei gehört der Wagen, der übrigens fast auf den Tag genau vor 21 Jahren zugelassen worden war, einem 48 Jahre alten Mann aus Paderborn. Am Steuer saß am Freitag aber ein 46-jähriger Verwandter aus dem südhessischen Dietzenbach. Der Fahrer bemerkte gegen 17.20 Uhr auf der Fahrt auf der B 252 in Richtung Autobahn eine Rauchentwicklung und steuerte noch rechtzeitig einen Parkplatz zwischen Gashol und Rhoden an.

Fahrer und Beifahrer stiegen aus, öffneten die Motorhaube und unternahmen erste eigene Löschversuche. Jedoch geriet zunächst der Motor und anschließend der gesamte Wagen, durch die Sauerstoffzufuhr, in Brand. Die E-Klasse stand beim Eintreffen der gegen 17.30 Uhr alarmierten Feuerwehr bereits in Vollbrand, wie Feuerwehrsprecherin Steffi Tepel berichtete.

Zwei Feuerwehrleute gingen unter Atemschutz vor und erstickten die Flammen mit Hilfe von Schaummittel. Während der Löscharbeiten wurde die B 252 durch die Polizei Bad Arolsen voll gesperrt - zum einen, weil dichter, schwarzer Rauch über die Fahrbahn hinweg zog, zum anderen weil das Auto mit einer Gasanlage ausgestattet war und eine Detonation nicht ganz auszuschließen war.

Die Einsatzleitung hatte der neue Stadtbrandinspektor von Diemelstadt, Volker Weymann. Der Brand war nach gut 20 Minuten vollständig abgelöscht - ein Totalschaden ließ sich nicht mehr verhindern. Eine Schadenshöhe nannte die Polizei nicht. Als Brandursache nannte die Polizei am Samstag einen technischen Defekt.

Quelle: 112-Magazin

 
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