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17 | 11 | 2018
22.01.2017 Zimmerbrand in Rhoden - zwei Wochen vor dem Einzug

RHODEN. Erneuter Feuerwehreinsatz in Rhoden: Nach dem Feuer in einer Scheune am Samstag ist am Sonntagmorgen ein Schwelbrand in einem Wohnhaus ausgebrochen. Ein im Haus lebendes Ehepaar und ein Nachbar, der zur Hilfe geeilt war, kamen vorsorglich ins Krankenhaus nach Marsberg.

In einem Haus in der Straße Kleiner Kuhweg in Rhoden schrillten am Sonntagmorgen die Rauchmelder im Dachgeschoss: Dort finden derzeit Renovierungs- und Umbauarbeiten zur Einrichtung einer Wohnung statt. Als die untem im Haus lebende 64 Jahre alte Frau nach oben eilte, um der Ursache auf den Grund zu gehen, war nach Angaben von Polizei und Feuerwehr das gesamte obere Stockwerk verraucht. Die Frau und ihr 70 Jahre alter Ehemann erlitten einen Schock und atmeten möglicherweise auch Rauchgase ein, so dass beide Eheleute ins Krankenhaus gebracht wurden. Auch ein Nachbar, der mit einem Feuerlöscher zur Hilfe eilte, kam mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus nach Marsberg.

Die per Notruf verständigte Rettungsleitstelle alarmierte gegen 9.30 Uhr die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen sowie die Kameraden aus Bad Arolsen, die mit der Drehleiter ausrückten. Weil der Bad Arolser Notarzt im Einsatz war, eilten Notarzt und zwei RTW-Besatzungen aus Marsberg nach Rhoden.

Räume völlig verraucht und verrußt
Nach Auskunft von Wehrführer Florian Kistner ging ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude vor: Im Dachgeschoss hatten sich auf kleiner Fläche Laminat und Vlies entzündet. Die Einsatzkräfte brachten das schwelende Material aus den völlig verrauchten und stark verrußten Räumen ins Freie. Die Räume wurden anschließend mit einem Hochdrucklüfter wieder vom Brandrauch befreit. Insgesamt waren etwa 45 Feuerwehrleute an der Einsatzstelle, die Drehleiter aus der Residenzstadt kam nicht zum Einsatz. "Als die Arolser Kameraden eintrafen, konnten wir gerade die Rückmeldung 'Feuer aus' an die Leitstelle geben", erklärte Kistner. Der Brand habe glücklicherweise auch gar nicht auf das Gebäude übergegriffen. Dies könne man zum Zeitpunkt einer Alarmierung aber nie wissen.

Nach Auskunft der Polizei an der Einsatzstelle könnte eine Gasheizung, die auf der Baustelle in dem Wohnhaus aufgestellt worden war und auch lief, den Brand ausgelöst haben - eventuell durch Überhitzung. Die Kollegen der Korbacher Kripo nahmen noch am Vormittag die Ermittlungen vor Ort auf. Den Schaden gaben die Beamten in einer ersten Schätzung mit 10.000 Euro an - vor allem durch die Rußablagerungen. In der Wohnung sei bereits eine neue Küche aufgestellt worden, hieß es. Mit ihrem Einzug hätten die Bewohner ursprünglich in 14 Tagen gerechnet.

Stadtbrandinspektor Ulrich Volke wies darauf hin, es sei erneut Rauchmeldern zu verdanken, dass es nicht zu einem größeren Schaden gekommen sei. Erst Anfang Dezember hatten die kleinen Lebensretter Bewohner eines anderen Hauses in Rhoden vor einem Wohnhausbrand bewahrt. Damals war ein Brand in einer Zwischendecke in einem frühen Stadium gelöscht worden, nachdem die Rauchmelder im Gebäude angeschlagen hatten. 

Einsatz erst am Vortag
Die Feuerwehren aus Rhoden, Wrexen und Bad Arolsen waren erst am Vortag alarmiert worden, nachdem ein Brand in einer Scheune in der Langen Straße ausgebrochen war. Dank eines aufmerksamen Nachbarn und des schnellen Feuerwehreinsatzes kam es zu keinem größeren Schaden. Die Brandursache ist noch unklar - möglicherweise steht ein in der Scheune abgestellter Motorroller mit dem Brandausbruch in Verbindung, die Ermittlungen dauern an.

Quelle: 112-Magazin

 
21.01.2017 Ersthelfer und Feuewehren verhindern Scheunenbrand

RHODEN. Das hätte ganz anders ausgehen können: Ein aufmerksamer Anwohner und die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen haben am Samstag einen Scheunenbrand in der Altstadt verhindert. In dem alten Fachwerkgebäude waren Müll und verschiedene Gegenstände in Brand geraten. Besonders kritisch: In diesem Abschnitt der Langen Straße stehen Wohnhäuser und Scheunen dicht an dicht.

Die Brandursache war zunächst unklar, der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Bad Arolser Polizei auf rund 5000 Euro. Dabei hätte ein weitaus höherer Schaden entstehen können, wenn der Brand beispielsweise nachts ausgebrochen und später entdeckt worden wäre. Glücklicherweise aber bemerkte ein Anwohner am Samstag gegen 13 Uhr, dass Rauch aus einer als Lagerraum genutzten Scheune dringt. Der Mann eilte mit einem Feuerlöscher zu der Fachwerkscheune, dämmte den Entstehungsbrand ein und wählte den Notruf.

"Als wir wenig später mit den ersten Kräften eintrafen, schlugen die Flammen aus dem Tor", sagte ein Feuerwehrmann gegenüber 112-magazin.de. Bereits auf der Anfahrt in die Lange Straße habe man aufsteigenden Rauch gesehen. Insgesamt 29 Freiwillige aus Rhoden und Wrexen eilten zur Einsatzstelle, auch die Feuerwehr aus Bad Arolsen machte sich mit ihrer Drehleiter auf den Weg. Die Unterstützung aus der Barockstadt habe aber die Alarmfahrt abbrechen können, nachdem die Kameraden aus Rhoden im Erstangriff unter Atemschutz den Brand nach wenigen Augenblicken bereits gelöscht hätten, hieß es.

Einsatzleiter war der Diemelstädter Stadtbrandinspektor Ulrich Volke. "Wenn man bei der Alarmierung zu einem Scheunenbrand eine Straße in der dicht bebauten Altstadt genannt bekommt, dann muss man sofort an die dichte Bebauung denken und mit einem Übergreifen des Feuers auf Nachbargebäude rechnen", sagte der Stadtbrandinspektor. Glücklicherweise sei das Feuer in einem frühen Stadium bemerkt und erfolgreich bekämpft worden, zeigte sich Volke erleichtert. Der ranghöchste Brandschützer von Diemelstadt war auch darüber froh, dass niemandem etwas passiert ist. Die Einsatzkräfte brachten vorsorglich einen älteren Nachbarn aus seinem Haus, der alleine seine Wohnräume nicht sicher hätte verlassen können. Die Besatzung des vorsorglich bereitstehenden Rettungswagens aus Warburg brauchte nicht einzugreifen.

In der Scheune, die zu einem gegenüberliegenden Haus gehört, lagerten unter anderem Gelbe Säcke, Altpapier, Felgen, Möbelstücke und Gartenmöbel aus Kunststoff. Außerdem stand ein Motoroller in dem Gebäudeteil, in dem der Brand ausbrach - ob das Fahrzeug allerdings auch den Brand ausgelöst hat, stand am Nachmittag vor Ort noch nicht fest.

Quelle: 112-Magazin

 
08.12.2016 Brand in Zwischendecke: Rauchmelder schlagen Alarm

RHODEN. Ein Brand in einer Zwischendecke hat am Donnerstagmorgen für einen Einsatz der Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen gesorgt. Rauchmelder hatten nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Ulrich Volke dazu beigetragen, dass der Brand früh entdeckt und größerer Schaden verhindert wurde.

Betroffen war ein ehemaliges landwirtschaftliches und heute zu Wohnzwecken genutztes Gebäude in der Langen Straße in Rhoden. Von Qualm aktivierte Rauchmelder ertönten gegen 8.45 Uhr, woraufhin die Bewohner den Notruf 112 wählten. Die Leitstelle alarmierte daraufhin um 8.48 Uhr die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen sowie vorsorglich die Besatzung eines Rettungswagens.

13 Einsatzkräfte aus Rhoden und zehn weitere aus Wrexen rückten wenig zur Einsatzstelle aus. Wie Stadtbrandinspektor Ulrich Volke und Feuerwehrsprecherin Steffi Tepel berichteten, habe man beim Eintreffen eine völlig verrauchte Wohnung vorgefunden. In einer Zwischendecke schließlich entdeckten die Feuerwehrleute, die unter Atemschutz und mit Wärmebildkamera vorgingen, den Brandherd. Laut Volke wurde die Zwischendecke geöffnet und der Brand gelöscht. "Die Rauchmelder haben hier auf jeden Fall für ein frühzeitiges Entdecken und einen verhältnismäßig glimpflichen Ausgang gesorgt", unterstrich der Einsatzleiter und Stadtbrandinspektor.

Eine Person wurde nach Angaben der Feuerwehr ambulant im Rettungswagen behandelt. Wodurch das Feuer ausgebrochen war, stand vor Ort zunächst nicht fest.

Quelle: 112-Magazin

 
22.09.2016 Gefahrgut ausgelaufen: Wehren unter Vollschutz im Einsatz

RHODEN. Etwa 100 Feuerwehrleute sind am späten Abend ausgerückt, um teils unter Vollschutz auf dem Gelände einer Spedition einen beschädigten Kanister mit Gefahrgut zu bergen. Weil Teile der Flüssigkeit auf die Hände eines Lkw-Fahrers geraten waren, lieferten ihn Rettungskräfte vorsorglich ins Krankenhaus ein.

Beim Tauschen sogenannter Wechselbrücken auf dem Gelände einer Spedition in Diemelstadt geriet ein 49 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Wuppertal am späten Abend gegen 23 Uhr mit der Flüssigkeit in Kontakt, die offenbar aus dem Innenraum einer der Wechselbrücken ausgelaufen war. Da den Ladepapieren zufolge Gefahrgut transportiert wurde, verständigte der Lkw-Fahrer die Feuerwehr.

Einsatzkräfte aus Rhoden, Wrexen, Bad Arolsen, Mengeringhausen, Massenhausen, Landau und Korbach sowie der Bad Arolser Notarzt, die Besatzung eines DRK-Rettungswagens und eine Streife der Arolser Polizei rückten nach Rhoden aus. Die Feuerwehr sperrte die Einsatzstelle weiträumig ab. In speziellen Chemikalienschutzanzügen (CSA) gingen die Einsatzkräfte in den Laderaum vor. Es stellte sich heraus, dass ein zehn Liter fassender Kanister mit Kalilauge unbemerkt von einem Gabelstapler beschädigt worden und die Flüssigkeit ausgelaufen war.

Die Brandschützer trugen die 59 unbeschädigten 10-Liter-Kanister von der Palette ab und arbeiteten sich so zu dem Behälter vor, aus dem die Lauge auslief. Dieser wurde in einem speziellen Fass gesichert und zum Bauhof gebracht. Es habe sich um ein spezielles Maschinenreinigungsmittel gehandelt, erklärte ein Polizist. Die Spedition müsse nun den Kanister entsorgen lassen und die Wechselbrücke reinigen, hieß es von der Arolser Polizei. Bis zur Reinigung der Wechselbrücke dürfe diese nicht mehr benutzt werden, sagte der Dienstgruppenleiter der Polizei.

Rettungskräfte brachten den 49-jährigen Lkw-Fahrer vorsorglich zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus nach Bad Arolsen. Als Einsatzstellen-Absicherung rückte die Besatzung des in Adorf stationierten Rettungswagens der Johanniter an. Außerdem war die DRK-Bereitschaft Rhoden im Einsatz, um die Brandschützer mit Getränken zu versorgen. Die letzten Feuerwehrleute rückten gegen 3 Uhr ab.

Quelle: 112-Magazin

 
11.09.2016 Feuer in Rhoden: Übergreifen auf Lagerhalle verhindert

RHODEN. Womöglich durch Brandstiftung ist am Sonntagabend ein Feuer an einer Lagerhalle in Rhoden entstanden. Das Feuer griff auf ein kleines Bürogebäude über, die Halle selbst blieb unbeschädigt.

Als die Feuerwehr Rhoden gegen 21.45 Uhr zu der Lagerhalle in der Straße Hellenberg im Industriegebiet ausrückte, war heller Feuerschein zu sehen. Beim Eintreffen der Kameraden, die wenig später von den Wehren aus Wrexen und Bad Arolsen unterstützt wurden, brannten hinter dem Gebäude Reifen und Holzstücke. Der Brand griff von dort aus über auf den Innenraum des Bürogebäudes über - unter anderem geriet die Holzvertäfelung in Brand.

Wenig später bekamen die Brandschützer unter der Leitung von Wehrführer Florian Kistner (Rhoden) die Information, dass gelegentlich eine Person in dem Bürohäuschen übernachtet. Daraufhin schlugen die Feuerwehrleute die vergitterten Fenster ein, um den Rauch rasch aus dem Innenraum pressen zu können, und brachen die Zugangstür auf. Es hielt sich aber glücklicherweise niemand in dem Büro auf. Der in Bereitschaft stehende Rettungsdienst brauchte somit auch nicht einzugreifen.

Die Feuerwehren, die mit insgesamt etwa 50 Freiwilligen zur Einsatzstelle geeilt waren, löschten den Brand und verhinderten zugleich ein Übergreifen des Feuers auf die eigentliche Lagerhalle. Während der Löscharbeiten waren vier Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Der Schaden beläuft sich nach einer ersten Schätzung der Bad Arolser Polizei auf mehrere tausend Euro.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen zur Brandursache. Wer Angaben über verdächtige Personen oder Fahrzeuge machen kann, der wird gebeten, sich unter der Rufnummer 05691/9799-0 zu melden.

Quelle: 112-Magazin

 
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