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17 | 11 | 2018
03.09.2016 Pkw-Brand auf A 44: Verwirrung um genaue Einsatzstelle

DIEMELSTADT. Ein brennendes Auto auf der A 44 hat die Feuerwehr gefordert - mehr noch war es eine Herausforderung, die Einsatzstelle zu finden. Denn für Verwirrung sorgten zahlreiche Notrufe, in denen die Anrufer unterschiedliche Ortsangaben machten. So verstrich wertvolle Zeit.

Die Alarmierung für die Feuerwehr Rhoden erfolgte am Samstag um 15.38 Uhr, laut Angaben aus dem Notruf fuhren die Brandschützer in Richtung Warburg auf die A 44 auf. Die Kameraden aus Rhoden fuhren bis Breuna, fanden aber keinen brennenden Wagen. Inzwischen waren weitere Notrufe bei der Leitstelle eingegangen, woraufhin die Wehren aus Wrexenund Meerhof alarmiert wurden und ebenfalls zu den genannten Stellen auf der Autobahn ausrückten. Es stellte sich nach Auskunft von Feuerwehrsprecherin Steffi Tepel jedoch heraus, dass es tatsächlich nur ein brennendes Auto gab - zwischen den Anschlussstellen Lichtenau und Marsberg.

Die Brandschützer aus Rhoden und Wrexen löschten unter Atemschutz und mit Schaummittel den brennenden Wagen, der auf dem Standstreifen auf einer Talbrücke stand. Das Auto war inzwischen vollständig ausgebrannt - was vor allem an der Verzügerung durch die ungenauen Angaben in den verschiedenen Notrufen liegt. Die Autobahn blieb für die Dauer der Löscharbeiten in Fahrtrichtung Kassel voll gesperrt. Die Kameraden aus Meerhof rückten nach Absprache mit den beiden Wehren aus Diemelstadt wieder ab.

"Es wäre hilfreich, beim Absetzten eines Notrufes genaue Angaben darüber zu machen, wo sie sich gerade befinden", sagte die Feuerwehrsprecherin. Man wisse doch eigentlich bei der Fahrt auf der Autobahn, in welcher Fahrtrichtung man gerade unterwegs ist. Schilder mit der Kilometerangabe seien rechts am Fahrbahnrand angebracht.

Angaben zum Fahrzeugtyp, zur Brandursache und zur Schadenshöhe sowie zur Herkunft des betroffenen Autofahrers lagen nicht vor. Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeugwrack wurde abgeschleppt.

Quelle: 112-Magazin

 
06.05.2016 Dachstuhlbrand fordert insgesamt vier Verletzte

DIEMELSTADT. Bei einem Dachstuhlbrand in der Altstadt von Diemelstadt-Rohden sind am Freitagmorgen nach ersten Erkenntnissen vier Menschen verletzt worden. In einer Erstmeldung der Polizei war von lediglich zwei Verletzten die Rede. In einem Mehrfamilienwohnhaus in der Straße Neustadt war das Feuer gegen 8.30 Uhr aus noch unbekannten Gründen ausgebrochen. Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst war im Einsatz.

Die Kriminalpolizei aus Korbach nahm noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache auf. Angaben zur Schadenshöhe waren zunächst nicht möglich. Der Ortskern von Rhoden war zeitweise weiträumig abgesperrt, unter anderem, weil zahlreiche Einsatzfahrzeuge in der angrenzenden Landstraße abgestellt waren. Bürgermeister Elmar Schröder und Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick verfolgten die Löscharbeiten.

Personen unter Atemschutz gerettet
Nach dem Alarm rückten die Feuerwehren aus Rhoden, Wrexen, Wethen, Helmighausen und Bad Arolsen - unter anderem mit der Drehleiter - zur Einsatzstelle in der dicht bebauten Altstadt aus. Die Notärzte aus Marsberg und Bad Arolsen, zwei Rettungswagen aus der Residenzstadt sowie je ein weiterer aus Warburg und Marsberg eilten ebenfalls zur Brandstelle - anfangs war lediglich bekannt, dass sich noch Personen in dem brennenden Gebäude befinden sollten. Laut Feuerwehr retteten Einsatzkräfte unter Atemschutz die vermissten Personen aus dem Haus.

Der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt zeichneten für den Einsatz der Rettungskräfte verantwortlich. Daran waren von Anfang an auch die Diemelstädter Helfer vor Ort (HvO) beteiligt, später unterstützten auch zwölf ehrenamtliche Kräfte der Schnelleinsatzgruppe die Tätigkeiten an der Brandstelle - so wurden Personen betreut, den Einsatzkräften stellten die Helfer auch Getränke und später Brötchen zur Verfügung. Auch Anwohner versorgten die Helfer.

Übergreifen des Feuers auf Nachbarhäuser verhindert
Die Feuerwehren unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Volker Weymann suchten nach eventuell vermissten Personen und nahmen einen umfangreichen Löschangriff vor. Dabei waren mehrere Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Weil ein Innenangriff laut Weymann aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden musste, stand der Einsatz vom Korb der Drehleiter aus im Vordergrund. Die Wehren verhinderten ein Übergreifen des Feuers, das zeitweise mit meterhohen Flammen aus dem Dachstuhl schlug, auf Nachbargebäude. Die Feuerwehren waren mit insgesamt 75 freiwilligen Kräften im Einsatz - 51 aus Diemelstadt und 24 aus Bad Arolsen.

Vier Verletzte - drei von ihnen in Kliniken gebracht
In dem Mehrfamilienhaus in Fachwerkbauweise sind mehrere Familien mit insgesamt zwölf Personen gemeldet. Die Rettungskräfte zählten insgesamt vier Verletzte. Der Hausbesitzer wurde mit leichten Brandverletzungen ambulant behandelt. Eine 29-jährige Bewohnerin des Dachgeschosses wurde mit ihrem siebenjährigen Kind in eine Klinik nach Paderborn eingeliefert. Auch eine 39-jährige Ersthelferin verletzte sich. Sie wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in das Warburger Krankenhaus eingeliefert.

Da das Haus zurzeit unbewohnbar ist, wurden die Bewohner zunächst in der Walmehalle untergebracht.

Im Laufe des Nachmittags wurden vom Korb eines Autokrans aus Balken und Bretter von der verbrannten Dachkonstruktion abgelöst. Während der Löscharbeiten waren zahlreiche Ziegel und Teile der Gefache zu Boden gestürzt. Davon wäre beinahe ein Anwohner getroffen worden, der zwischen dem brennenden und dem Nachbarhaus hindurchgelaufen war.

Quelle: 112-Magazin

 
03.05.2016 Gurkenlaster auf der A 44 ausgebrannt: Lange Sperrung

LICHTENAU/MARSBERG/DIEMELSTADT. Nach dem Brand eines mit Gurken und Paprika beladenen Sattelzuges auf der A 44 zwischen den Anschlussstellen Lichtenau und Marsberg sind am frühen Morgen auch die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen auf die Autobahn ausgerückt. Zeitweise erreichte der Rückstau eine Länge von 20 Kilometern.

Der niederländische Lastwagen war nach Auskunft der Autobahnpolizei am frühen Dienstagmorgen aus Richtung Dortmund kommend auf der Autobahn unterwegs in Richtung Kassel. Vermutlich durch einen technischen Defekt fing der vor allem mit Salatgurken beladene 40-Tonner Feuer. Der 56 Jahre alte Fahrer aus Berkel (Niederlande) steuerte noch auf den Standstreifen, wo wenig später der Lastzug in Flammen stand.

Zunächst rückten gegen 4.30 Uhr die Feuerwehren aus Westheim, Marsberg, Meerhof, Essentho, Oesdorf und Bad Wünnenberg auf die A 44 aus, wenig später wurden auch die Diemelstädter Kameraden aus Rhoden und Wrexen nachgefordert. Trotz des umfangreichen Einsatzes, bei dem die Brandschützer auch Schwerschaum einsetzten, entstand an dem Lastwagen Totalschaden. Weil die Seitenplanen des Aufliegers verbrannten, kippte die Ladung aus dem Laderaum auf die Fahrbahn und auf den Grünstreifen. Das Gemüse war in Kunststoffkisten transportiert worden. Die Polizei in Bielefeld gab den Schaden mit "über 50.000 Euro" an.

Einige der Feuerwehrfahrzeuge fuhren an der Anschlussstelle Marsberg entgegen der üblichen Fahrtrichtung auf die gesperrte Autobahn auf. Um genügend Löschwasser an der Einsatzstelle zu haben, fuhren die Tanklöschfahrzeuge von der Brandstelle immer wieder im Pendelverkehr zum Gut Billinghausen, um dort an einem Unterflurhydranten neues Wasser zu tanken. Insgesamt wurden auf diesem Wege mehr als 30.000 Liter Löschwasser transportiert.

Wegen der Löscharbeiten, aber auch wegen der Aufräum-, Bergungs- und umfangreichen Säuberungsarbeiten blieb die A 44 in Fahrtrichtung Kassel in diesem Abschnitt bis gegen 21 Uhr voll gesperrt. Vermutlich müsse der Asphalt an einigen Stellen erneuert werden, sagte der Sprecher der Marsberger Feuerwehr, Frank Steker, gegenüber 112-magazin.de. Die letzten der zeitweise 85 Feuerwehrleute hatten seinen Angaben zufolge die Einsatzstelle gegen 13 Uhr verlassen.

Quelle: 112-Magazin

 
17.01.2016 Wethen: Schuppenbrand greift auf Wohnhaus über

WETHEN. Ein Schuppenbrand ist am Sonntagvormittag auf ein angrenzendes Wohnhaus übergegriffen, dabei wurde unter anderem der Dachstuhl beschädigt. Feuerwehrleute aus Diemelstadt und Warburg waren rasch in großer Stärke an der Einsatzstelle, mit ihrem massiven Einsatz verhinderten sie Schlimmeres.

Das Feuer wurde gegen 10.40 Uhr entdeckt und gemeldet: Zunächst stand im Garten eines Hauses in der Straße Auf den kleinen Steinen ein Holzschuppen in Flammen, der aus bislang ungeklärten Gründen in Brand geraten war. Von dem Schuppen griffen die Flammen auf das direkt angrenzende Wohnhaus über und erfassten auch den Dachstuhl. Die zuerst an der Einsatzstelle eintreffende Feuerwehr aus Wethen ging nach Auskunft von Einsatzleiter Florian Kistner sofort zum Innenangriff vor, um den Brand im Dachgeschoss zu lokalisieren und zu bekämpfen. "Es bestand zum einen die Gefahr, dass der gesamte Dachstuhl in Brand gerät, zum anderen war auch ein direkt angrenzendes weiteres Gebäude in Gefahr", sagte Kistner.

Wenig später trafen die Feuerwehren aus Wrexen und Rhoden ein sowie aus Warburg - die westfälischen Kameraden eilten mit ihrer Drehleiter und einem Tanklöschfahrzeug nach Wethen. Gegen 12 Uhr hatten die freiwilligen Einsatzkräfte den Brand im und am Haus des früheren Wehrführers von Wethen gelöscht. Insgesamt waren laut Kistner etwa 50 bis 60 Feuerwehrleute im Einsatz. Beim Innenangriff gingen die Brandschützer nicht nur unter Atemschutz vor, sondern setzten Hochdrucklüfter zur sogenannten taktischen Ventilation ein - dabei treibt man den Brandrauch im Gebäude regelrecht vor den Einsatzkräften her und damit von ihnen weg.

Brandstellenabischerung und Versorgung der Feuerwehrleute
Neben einer RTW-Besatzung aus Warburg als Brandstellenabsicherung waren auch die Helfer der DRK-Bereitschaft Rhoden im Einsatz: Sie funktionierten eine Garage in Windeseile zur Getränkeausgabe um und versorgten die Brandschützer mit heißem Tee. Anwohner waren ebenfalls schnell zur Stelle und steuerten Kaffee bei.

Die Kriminalpolizei aus Korbach übernahm die Ermittlungen zur Brandursache. Angaben über die Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor.

Bereits am Samstag im Einsatz
Die Wehren aus Diemelstadt und Warburg waren erst am Vortag gemeinsam im Einsatz: Bei Wrexen brannte es zum wiederholten Male auf einem landwirtschaftlichen Anwesen. Die Feuerwehren retteten dabei 250 Tiere.

Quelle: 112-Magazin

 
16.01.2016 Rundballenbrand greift auf Stall über: Tiere gerettet

WREXEN. Erneut hat es auf einem landwirtschaftlichen Anwesen bei Wrexen gebrannt: Das Feuer griff von Strohrundballen auf den Stall über. Rund 70 Feuerwehrleute waren am Samstagnachmittag im Einsatz, die Brandschützer retteten zahlreiche Tiere vor dem Tod durch Feuer oder Rauch.

Die Brandstelle liegt in der Verlängerung der Ramser Straße, ganz in der Nähe der Bundesstraße 252: Dort war am Samstag gegen 15 Uhr ein Teil des Strohlagers in Brand geraten. Etwa 20 Rundballen, die unter einer Überdachung lagerten, hatten aus noch ungeklärten Gründen Feuer gefangen. Nach Informationen der Feuerwehr griffen die Flammen auf das Dach und damit auch auf den angrenzenden Stall über. Im Stall standen etwa 250 Tiere.

Die Feuerwehren aus Wrexen, Rhoden, Scherfede, Rimbeck und Warburg waren unter der Leitung von Florian Kistner, Wehrführer in Rhoden, mit insgesamt 70 Freiwilligen im Einsatz. Sie bekämpften den Brand, retteten aber auch etwa 180 Rinder auf dem Stall - die Tiere wurde auf eine angrenzende Weide getrieben. Für die übrigen 70 Rinder bestand aber keine unmittelbare Gefahr mehr, da die Wehren die Stallungen mit Hochdrucklüftern wieder rauchfrei machten.

Einsatzkräfte des DRK kamen zur Einsatzstelle, um die Feuerwehrleute bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schneefall mit heißen Getränken zu versorgen. Außerdem war eine RTW-Besatzung zur Brandstellenabsicherung vor Ort. Verletzt wurde aber niemand.

Angaben über die Brandursache und die Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor. Im August hatte es bereits dort gebrannt - damals war ein Brandstifter am Werk, der festgenommen wurde.

Quelle: 112-Magazin

 
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