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17 | 11 | 2018
01.11.2015 Lagerhalle bei nächtlichem Brand in Rhoden zerstört

RHODEN. Die Lagerhalle eines Maler- und Lackiererbetriebes im Gewerbegebiet am Holpergrund ist am späten Sonntagabend bei einem Großbrand zerstört worden. Die Einsatzkräfte verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf das Hauptgebäude der Firma. Brandursache und Schadenshöhe sind noch unbekannt.

Anwohner verständigten per Notruf gegen 23.30 Uhr die Rettungsleitstelle und teilten mit, sie hätten explosionsartige Schläge vom Gelände des Malerbetriebes gehört und Flammen gesehen. Als die alarmierte Feuerwehr aus Rhoden wenig später an der Einsatzstelle eintraf, stand die Halle weitgehend in Vollbrand. Die Metallkonstruktion, in der ersten Informationen zufolge Baumaterialien, ein Oldtimer-Traktor und zwei Motorräder gestanden haben sollen, stürzte nach kurzer Zeit bereits ein. Die Leitstelle alarmierte zusätzlich die Wehren aus Wrexen, Wethen und Bad Arolsen. Insgesamt rund 60 Feuerwehrleute unter der Leitung des Diemelstädter Stadtbrandinspektors Ulrich Volke waren im Einsatz.

Mehrere Trupps unter Atemschutz löschten den eigentlichen Brand, auch die Arolser Drehleiter gab größere Mengen Löschwasser auf die brennende Halle ab. Weitere Freiwillige kühlten die Wand zum Hauptgebäude und verhinderten so, dass sich das Feuer ausbreitet. Dennoch entstand ein gewisser Schaden an dem noch intakten Gebäudeteil, in dem auch ein Innenangriff zum Kühlen durchgeführt wurde. Details zum Ausmaß des Schadens waren zunächst nicht bekannt. Bürgermeister Elmar Schröder verfolgte die Löscharbeiten.

Der Inhaber des benachbarten Bauunternehmens stellte einen Bagger zur Verfügung, um die Blechelemente der eingestürzten Halle zur Seite zu ziehen - nur so war es möglich, den Brand vollständig abzulöschen. Laut Polizei wird am Montag die Kripo die Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen.

Quelle: 112-Magazin

 
14.10.2015 Diemelstadt: Sattelzug ausgebrannt, 400.000 Euro Schaden

DIEMELSTADT. Vollständig ausgebrannt ist am frühen Mittwochmorgen ein Sattelzug, dessen Fahrer sich in der Feldgemarkung zwischen Rhoden und Wrexen festgefahren hatte. Beim Versuch, den Auflieger aus dem Graben zu ziehen, fing ein Reifen der Zugmaschine Feuer, der Brand griff auf das gesamte Gespann über. Schaden: 400.000 Euro.

Der 31 Jahre alte Fahrer aus den Niederlanden wurde mit einem Schock und Unterkühlung sowie mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus nach Marsberg eingeliefert. Der Fahrer einer Spedition aus Niedersachsen hatte nach Angaben von Feuerwehr und Polizei für seine vorgeschriebene Ruhezeit einen freien Parkplatz gesucht, weil die Stellflächen an der Autobahn belegt waren.

Auf der Suche war der Niederländer seinem Navigationssystem gefolgt. Das Gerät lotste ihn in die Straße Steinmühle zwischen Rhoden und Wrexen - was eigentlich nur ein Wirtschaftsweg ist. In einer Kurve geriet der Auflieger des neuwertigen Gespanns in der Dunkelheit in den Graben. Der Fahrer versuchte, sich aus eigener Kraft zu befreien - dabei drehte die Antriebsachse der Sattelzugmaschine durch. Auf dem Asphalt lief ein Reifen so heiß, dass er schließlich Feuer fing.

Nach vergeblichen Versuchen, den Brand selbst mit einem Feuerlöscher unter Kontrolle zu bringen, wählte der geschockte Fahrer gegen 2.30 Uhr den Notruf. Gleichzeitig gingen auch Anrufe von der Autobahn an - dort hatten mehrere Verkehrsteilnehmer einen Feuerschein wahrgenommen und Alarm geschlagen.

Die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen rückten mit 30 Einsatzkräften zur Brandstelle aus. Diese lag in unmittelbarer Nähe zu einem Bauernhof, an dem kürzlich ein Brandstifter mehrfach zugeschlagen hatte. Der erste Gedanke, dort könne es erneut brennen, zerschlug sich aber rasch. Stattdessen hatten die Feuerwehrleute eine ganz andere Befürchtung: Weil auf der Ladefläche des brennenden Lastwagens zwei Fässer mit unbekanntem Inhalt standen, gingen die Einsatzkräfte zunächst von Gefahrgut aus. Dies war aber nicht der Fall. "Wir wissen aber trotzdem noch immer nicht, was genau der Sattelzug geladen hat", sagte am Morgen der Dienstgruppenleiter der Bad Arolser Polizeistation. Es sei lediglich bekannt, dass es sich um sogenanntes Stückgut handele.

Unter Atemschutz und mit Schwerschaum löschten die Einsatzkräfte schließlich den Brand - der Sattelzug samt Ladung wurde aber trotz des umfassenden Einsatzes vollständig zerstört. Deswegen dürfte sich auch die Bergung bei Tage schwierig gestalten.

Quelle: 112-Magazin

 
12.10.2015 Auto zermalmt: Insassen überleben schweren Unfall auf A 44

DIEMELSTADT/WARBURG. Wie durch ein Wunder haben die Insassen eines Kleinwagens am Montag einen schweren Verkehrsunfall auf der A 44 überlebt: Der mit drei Erwachsenen und einem Kind besetzte Wagen wurde von einem Lkw gerammt und unter einen vorausfahrenden weiteren Lastwagen geschoben. Ein Großaufgebot an Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei war auf der Autobahn im Einsatz, außerdem ein Rettungshubschrauber.

Was bislang bekannt ist: Der in den Niederlanden zugelassene Kleinwagen war am Montagnachmittag gegen 16.45 Uhr auf der A 44 aus Richtung Dortmund kommend in Richtung Kassel unterwegs, als ein 7,5-Tonner den Auto auffuhr und es nach vorn schob - direkt unter den Auflieger eines vorausfahrenden Sattelzuges. Der Kleinwagen vom Typ Hyundai wurde bei dem schweren Unfall völlig zerstört, alle vier Insassen galten zunächst als im Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen rückten mit mehr als 20 Einsatzkräften auf die Autobahn aus. Auch die beiden Lasterfahrer sollten verletzt sein, hieß es zwischenzeitlich.

Insgesamt rückten sechs RTW-Besatzungen und vier Notärzte auf die A 44 aus, außerdem flogen die Bielefelder Luftretter des Rettungshubschraubers Christoph 13 zur Unfallstelle. Beim Eintreffen der Feuerwehren hatten Ersthelfer und Lkw-Fahrer die im Auto eingeklemmten Personen bereits mit Brechstangen und anderen Werkzeugen befreit. Der Beifahrer des Autos wurde mit dem Helikopter in eine Klinik geflogen, eine weitere Frau und das Kind aus dem Wagen mit einem Rettungswagen nach Kassel in eine Klinik transportiert. Einer der Lkw-Fahrer kam per Rettungswagen ins Krankenhaus nach Warburg, der andere Lasterfahrer wurde an der Unfallstelle ambulant behandelt.

Wieder keine Rettungsgasse
Die Feuerwehren aus Diemelstadt beklagten einmal mehr, dass die Anfahrt zur Unglücksstelle sehr lange gedauert habe - wie bei vielen vorangegangenen Einsätzen auf der Autobahn hätten die im Stau stehenden Verkehrsteilnehmer keine Rettungsgasse gebildet. Dies koste im Zweifelsfall lebenswichtige Minuten, sagte einer der Brandschützer am Abend gegenüber 112-magazin.de.

Die Brandschützer streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab und reinigten die Fahrbahn. Die Kameraden aus Warburg, die ebenfalls alarmiert worden waren, wurden nicht mehr tätig. Die Autobahn blieb in Richtung Kassel längere Zeit voll gesperrt, der Rückstau wuchs auf eine Länge von mehreren Kilometern an.

Quelle: 112-Magazin

 
23.08.2015 Wrexen: 500 bis 600 Strohrundballen in hellen Flammen

WREXEN. Mehrere hundert Strohrundballen sind am späten Sonntagabend an einem landwirtschaftlichen Anwsen bei Wrexen in Flammen aufgegangen - die Polizei schließt Brandstiftung als Ursache nicht aus. Fast 100 Feuerwehrleute waren die ganze Nacht im Einsatz.

Als der Brand in der Verlängerung der Ramser Straße, ganz in der Nähe der Bundesstraße 252, gegen 23.15 Uhr entdeckt und gemeldet wurde, gingen die alarmierten Einsatzkräfte von einem Scheunenbrand aus. Doch zum Glück nicht die Scheune, sondern ein Teil des Strohlagers stand in Flammen. Polizei und Feuerwehr schätzen, dass etwa 500 bis 600 große Strohrundballen verbrannten.

Für die insgesamt sieben Feuerwehren aus Diemelstadt und Bad Arolsen bedeutete der Brand einen stundenlangen Einsatz. Die eigentliche Brandbekämpfung, die aus dem Korb der Bad Arolser Drehleiter unterstützt wurde, forderte die Freiwilligen ebenso wie die Wasserversorgung. So wurden mehrere Leitungen aus der Diemel zur Brandstelle verlegt, um ausreichend Löschwasser zu haben. Die Brandschützer setzten auch Schaum ein. Mit einem Bagger wurden die Ballen auseinander gezogen, um das brennende Stroh komplett ablöschen zu können.

In der Nacht rückte auch der DRK-Betreuungszug aus Ehringen an, um die fast 100 Einsatzkräfte mit Essen und Getränken zu versorgen. Die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache dauern an. Brandstiftung sei nicht auszuschließen, da der Brand beim Eintreffen der Einsatzkräfte gleichmäßig auf einer großen Fläche loderte, hieß es.

Quelle: 112-Magazin

 
16.07.2015 Auto kracht in Wohnmobil - 73-Jähriger verletzt

DIEMELSTADT. Der Fahrer eines Wohnmobils hat beim Überholen auf der A 44 ein Auto übersehen und so einen Zusammenstoß verursacht. Dabei erlitt der 73 Jahre alte Autofahrer leichte Verletzungen.

Anders als bei den meisten teils sehr schweren Unfällen auf der A 44 in den vergangenen Wochen passierte der aktuelle Unfall am Donnerstagvormittag nicht in der Baustelle zwischen Diemelstadt und Marsberg, sondern auf der anderen Autobahnseite in Fahrtrichtung Warburg.

Der holländische Fahrer eines Wohnmobils wollte gegen 11.30 Uhr einen Lkw überholen und übersah beim Ausscheren einen 73-jährigen Autofahrer aus Oberhausen, der mit seinem Wagen auf der linken Spur fuhr.

Der 73-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf das Wohnmobil auf. Hierbei verletzte sich der Rentner leicht. Die Besatzung eines Rettungswagens brachte den Mann zur weiteren Beobachtung in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der Niederländer blieb unverletzt. Angaben zur Schadenshöhe machte die Autobahnpolizei zunächst nicht.

Die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen rückten auf die Autobahn aus und beseitigten ausgelaufene Betriebsstoffe und Trümmerteile auf einer Länge von 100 Metern. Aufgrund der Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die Fahrbahn in Richtung Kassel zeitweise voll gesperrt. Gegen 13 Uhr gab die Polizei die Fahrbahn wieder vollständig frei.

Quelle: 112-Magazin

 
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