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17 | 11 | 2018
14.07.2015 Erneut schwerer Unfall auf A 44: Sprinterfahrer eingeklemmt

DIEMELSTADT. Erneut ist es auf der A 44 in Höhe der Tank- und Rastanlage Am Biggenkopf zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Dabei wurde am Dienstagmorgen ein Sprinterfahrer in seinem Lieferwagen eingeklemmt und schwer verletzt. Der Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Die Alarmierung der Rettungskräfte erfolgte um 8.35 Uhr, wenig später rückten der Warburger Notarzt, die Besatzung eines Rettungswagens aus Bad Arolsen, die Autobahnpolizei sowie die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen zur Unfallstelle auf der Autobahn aus. Die Luftretter des Kasseler Rettungshubschraubers Christoph 7 nahmen ebenfalls Kurs auf Diemelstadt.

Ein Sprinterfahrer war nach Angaben der Feuerwehr auf einen Lkw aufgefahren. Dabei wurde die Fahrerkabine des Lieferwagens stark eingedrückt, der Fahrer zog sich schwere Verletzungen und wurde im Fußraum eingeklemmt. Die Brandschützer setzten unter anderem den sogenannten Rettungszylinder ein - mit diesem hydraulischen Gerät wurde die Front des Sprinters vom Fahrer weg nach vorn gedrückt. So gewannen die Einsatzkräfte so viel Freiraum, dass die Füße des Verletzten wieder frei waren. Der Patient, über dessen Alter und Herkunft zunächst keine Angaben vorlagen, wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Fünf schwere Unfälle mit zwei Toten in wenigen Tagen
Der Einsatz der Diemelstädter Feuerwehrleute, die auch ausgelaufene Betriebsstoffe abstreuten, war gegen 10 Uhr beendet. Für die Einsatzkräfte aus Rhoden und Wrexen war es der fünfte schwere Verkehrsunfall innerhalb von nur elf Tagen, in zwei Fällen waren dabei auch Menschen zu Tode gekommen. Darüber hinaus mussten die Brandschützer in der vergangenen Woche zu zahlreichen Unwettereinsätzen ausrücken.

Quelle: 112-Magazin

 
08.07.2015 Frontal gegen Sattelzug: 76-Jähriger stirbt auf B 252

RHODEN/WREXEN. Tödliche Verletzungen hat am Mittwochnachmittag ein 76 Jahre alter Autofahrer bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 252 erlitten: Der Rentner geriet aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Sattelzug zusammen.

Der Mazdafahrer aus einem Stadtteil von Diemelstadt war laut Polizei am Mittwoch gegen 16.10 Uhr mit seinem Kombi auf der Bundesstraße aus Richtung Scherfede kommend in Fahrtrichtung Rhoden unterwegs. In einer für ihn langgezogenen Rechtskurve in Höhe einer Brücke geriet der 76-Jährige nach Zeugenangaben ohne erkennbaren Grund auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß das Auto frontal mit einer Sattelzugmaschine einer Firma aus Rheda-Wiedenbrück zusammen. Dessen 55 Jahre alter Fahrer aus Leuna versuchte noch, durch ein Ausweichmanöver nach rechts auf die Bankette ein Kollision zu verhindern - vergeblich.

Nach dem Anstoß schleuderte der ältere Mazda6 wieder zurück nach rechts, schleuderte herum und kam schließlich etwa 50 Meter weiter entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung teils auf dem Grünstreifen zum Stehen. Der Arolser Notarzt, die Besatzungen zweier Rettungswagen und die Diemelstädter Helfer vor Ort (HvO) des DRK eilten zur Unglücksstelle, außerdem die Feuerwehren aus Wrexen und Rhoden mit insgesamt fünf Fahrzeugen und 25 Freiwilligen. Sie setzten verschiedene hydraulische Geräte wie Rettungsschere und -zylinder ein, um den schwerst verletzten Mann zu befreien. Der 76-Jährige erlag jedoch trotz aller Reanimationsversuche noch im Fahrzeug seinen Verletzungen.

Die Bundesstraße 252 blieb bis in den Abend hinein voll gesperrt, auf Anordnung der Staatsanwaltschaft nahm ein Gutachter seine Untersuchungen auf. Der Sachverständige soll versuchen, die Gründe für den folgenschweren Unfall herauszufinden. Der Schaden dürfte sich auf mehr als 50.000 Euro belaufen - sowohl am Auto als auch an der Sattelzugmaschine entstand Totalschaden.

Quelle: 112-Magazin

 
06.07.2015 Familie prallt gegen Sattelzug: Mutter stirbt auf der A 44

DIEMELSTADT. Der Kleinwagen einer Familie ist am Montagmorgen auf der A 44 gegen einen Sattelzug geprallt. Die Beifahrerin kam dabei ums Leben, ihr Ehemann und zwei Kinder wurden schwer verletzt. Mehrere Rettungswagen und Notärzte, die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen sowie drei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Der folgenschwere Verkehrsunfall passierte Montagmorgen gegen 6 Uhr in Höhe der Tank- und Rastanlage Am Biggenkopf in Fahrtrichtung Dortmund. Mit ihrem Opel Corsa mit polnischer Zulassung war die Familie auf dem rechten Fahrstreifen zwischen den Anschlussstellen Diemelstadt und Marsberg unterwegs. Nach Polizeiangaben bemerkte der Fahrer des Kleinwagens das Stauende vor der Baustelle zu spät und fuhr unter das Heck eines stehenden Sattelzuges.

Bei dem Unfall zog sich die Beifahrerin so schwere Verletzungen zu, dass sie ihnen noch an der Unfallstelle erlag. Die Frau und auch eines ihrer Kinder auf der Rücksitzbank wurden im Fahrzeug eingeklemmt und von Feuerwehrleuten mit hydraulischem Gerät befreit. Der Ehemann und das zweite Kind der Familie konnten sich offenbar selbst aus dem Auto befreien.

Zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz
Rettungskräfte aus Waldeck-Frankenberg, dem Kreis Höxter und dem Hochsauerlandkreis eilten auf die Autobahn, versorgten die Schwerverletzten. Der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst waren ebenfalls an der Unglücksstelle und koordinierten den Abtransport der beiden schwer verletzten Kinder und ihres Vaters. Zum Transport in Spezialkliniken landeten die drei Rettungshubschrauber Christoph 13 aus Bielefeld, Christoph 25 aus Siegen und Christoph 8 aus Lünen auf der Autobahn. Der Lkw-Fahrer überstand den schweren Unfall unverletzt.

Die Autobahnpolizei leitete den Verkehr über die Tank- und Rastanlage um. Die Autobahn blieb in Höhe der Unfallstelle in Fahrtrichtung Dortmund längere Zeit voll gesperrt. Die Staatsanwaltschaft ordnete ein Gutachten an, das die Unfallursache klären soll. Der Schaden beläuft sich auf insgesamt 15.000 Euro.

Erst am Dienstag vergangener Woche und am Samstagmorgen hatte es schwere Unfälle auf der A 44 bei Diemelstadt gegeben, bei denen der Einsatz der Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen ebenfalls gefragt war: Zunächst wurde am Dienstag ein Wohnmobil zwischen zwei Lastwagen regelrecht zermalmt und das Ehepaar im Camper schwer verletzt, am Samstag dann fuhr ein Sattelzug einem anderen Lastwagen auf, der Fahrer wurde eingeklemmt und ebenfalls schwer verletzt.

Quelle: 112-Magazin

 
04.07.2015 Eingeklemmt und schwer verletzt noch 1,5 Kilometer gefahren

DIEMELSTADT. Trotz schwerer Verletzungen und einer völlig zerstörten Kabine ist der darin eingeklemmte Lkw-Fahrer nach einem Auffahrunfall auf der A 44 am frühen Samstagmorgen noch gut anderthalb Kilometer weiter gefahren, ehe er und der zweite beteiligte Brummifahrer auf einer gesperrten Spur in einer Baustelle anhielten. Dort befreiten Feuerwehrleute den Mann aus Tschechien.

Nach Auskunft der Autobahnpolizei waren der Tscheche und ein bulgarischer Lkw-Fahrer in ihren Sattelzügen am frühen Morgen gegen 4 Uhr hintereinander auf der A 44 aus Richtung Dortmund kommend in Fahrtrichtung Kassel unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Lichtenau und Marsberg fuhr der hintere Trucker dem Vordermann auf. Dabei stieß der hintere Fahrer glücklicherweise nicht mit der Fahrer-, sondern mit der Beifahrerseite gegen die linke hintere Ecke des Sattelaufliegers vor ihm.

Während am Auflieger des Vordermanns lediglich Schrammen und einige kleinere Beschädigungen entstanden, wurde die Fahrerkabine des auffahrenden Lastwagens völlig zerstört. Der Tscheche wurde schwer verletzt im Fahrzeug eingeklemmt, dennoch fuhr der Mann noch gut eineinhalb Kilometer durch die Baustelle an der Diemelbrücke weiter - einerseits offenbar im Schockzustand, andererseits aber auch, weil der Vordermann weiterfuhr. Mit Lichthupe habe der Schwerverletzte dem Vordermann signalisiert, dass er stoppen solle. Direkt auf der Diemelbrücke, an der momentan Sanierungsarbeiten durchgeführt werden und ein Teil der Fahrbahn gesperrt ist, hielten die beiden Sattelzüge schließlich an.

Der Bad Arolser Notarzt und die Besatzung eines DRK-Rettungswagens aus der Residenzstadt rückten auf die Autobahn aus, ebenso die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen. Unter der Leitung von Achim Wienroth, stellvertretender Wehrführer von Rhoden, befreiten die etwa 25 Einsatzkräfte den eingeklemmten Lkw-Fahrer mit hydraulischen Gerät aus der Kabine. Die Rettungskräfte versorgten den Verletzten im RTW, bevor sie ihn nach Bad Arolsen ins Krankenhaus einlieferten. Der andere Lkw-Fahrer setzte seine Fahrt nach der Unfallaufnahme durch die Autobahnpolizei fort.

Weil sowohl die am Unfall beteiligten Lastwagen als auch sämtliche Fahrzeuge von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr auf dem abgesperrten Teil der Autobahn standen, floss der Verkehr auf der A 44 ohne Einschränkungen weiter. Den Schaden schätzte einer der eingesetzten Polizeibeamten auf 50.000 Euro.

Quelle: 112-Magazin

 
30.06.2015 Wohnmobil bei Unfall völlig zerstört: Zwei Schwerverletzte

DIEMELSTADT. Zwei Menschen sind bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 44 am Dienstagvormittag schwer verletzt worden: Das Wohnmobil des Ehepaares aus Pinneberg wurde regelrecht auseinander gerissen, als ein Lastwagen den Caravan rammte und gegen einen anderen Lastwagen katapultierte.

Der 63 Jahre alte Fahrer eines Wohnmobils und seine 61-jährige Ehefrau auf dem Beifahrersitz waren am Dienstag gegen 10.30 Uhr auf der A 44 in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs. In Höhe Diemelstadt hatte sich wegen einer Baustelle ein Stau gebildet. Vor dem Ehepaar aus Schleswig-Holstein bremste ein 36 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Kroatien seinen Sattelzug bis zum Stillstand ab. Das Wohnmobil kam dahinter zum Stehen.

Der nachfolgende 45 Jahre alte Fahrer eines 12-Tonners aus Polen erkannte die Situation zu spät, krachte ins Heck des Fiat-Wohnmobils und katapultierte das Fahrzeug nach vorn, wo es mit der Fahrerkabine gegen das Heck des stehenden Sattelaufliegers prallte. Dabei zogen sich die Eheleute aus Pinneberg schwere Verletzungen zu, es gelang ihnen dennoch, sich aus dem völlig zerstörten Fahrzeug zu befreien. Die beiden Lkw-Fahrer blieben unverletzt.

Zwei Rettungswagen und der Notarzt aus Bad Arolsen waren im Einsatz, außerdem die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen mit 13 Einsatzkräften unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Ulrich Volke, die Autobahnmeisterei Baunatal und mehrere Streifen der Autobahnpolizei aus Bad Wünnenberg. Die Autobahn blieb in Fahrtrichtung Dortmund längere Zeit voll und später halbseitig gesperrt. Zur Bergung des Wohnmobils war dann erneut eine Vollsperrung nötig. Der Schaden summiert sich auf mehr als 50.000 Euro.

Quelle: 112-Magazin

 
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