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17 | 11 | 2018
13.05.2015 A 44: Geplatzte Bremsscheibe löst Brand im Mittelstreifen aus

DIEMELSTADT. Vermutlich die Hitze einer geplatzten Lkw-Bremsscheibe hat ein Feuer auf dem Mittelstreifen der A 44 ausgelöst. Brandschützer aus Rhoden und Wrexen löschten die Flammen.

Zur Brandbekämpfung rückten die Feuerwehren aus den beiden Diemelstädter Stadtteilen am Mittwochnachmittag auf die Autobahn aus. Die Einsatzstelle lag im Streckenabschnitt zwischen den Auffahrten Diemelstadt und Marsberg. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte es auf einer Länge von gut 15 Metern im Grünstreifen zwischen den Mittelleitplanken.

Feiertagsverkehr: Lange Staus
Die Wehren gingen mit den Schnellangriffseinrichtungen zweier Löschfahrzeuge gegen die Flammen vor, das Feuer war nach gut 15 Minuten gelöscht. Während der Löscharbeiten blieb die Autobahn in Richtung Kassel voll gesperrt, In Richtung Dortmund wurde der Verkehr über die Standspur an der Einsatzstelle vorbei. Aufgrund des bevorstehenden langen Wochenendes bildeten sich in beide Fahrtrichtungen Kilometer lange Staus.

Auslöser des Feuers war nach Angaben der Feuerwehr vermutlich eine geplatzte Bremsscheibe eines Lastwagens, die an der Brandstelle gefunden wurde - das heiße Metall hatte vermutlich trockenes Gras in Brand gesetzt. Die zwölf Einsatzkräfte der beiden Feuerwehren rückten nach etwa 30 Minuten wieder ab.

Quelle: 112-Magazin

 
28.04.2015 Reifen überfahren: Dieselleitung an Lkw reißt ab

DIEMELSTADT. Etwa 30 Liter Dieseltreibstoff sind aus der beschädigten Leitung eines Lastwagens ausgetreten und auf die Rastanlage Biggenkopf Süd geflossen. Feuerwehrleute dichteten die Leitung ab und streuten den ausgetretenen Kraftstoff mit Bindemittel ab.

Weil beim Notruf von einer größeren Menge austretenden Treibstoffs die Rede war, alarmierte die Leitstelle am Dienstagmorgen gegen 5.30 Uhr neben den örtlichen Wehren aus Rhoden und Wrexen auch die Kameraden aus Bad Arolsen, die mit dem Gerätewagen Gefahrgut auf die Autobahn ausrückten. Vorsorglich wurde ein Rettungswagen aus Marsberg zur Einsatzstellenabsicherung auf die A 44 entsandt. Zwei Streifen der Autobahnpolizei Wünnenberg-Haaren waren ebenfalls vor Ort

Es stellte sich bei der Erkundung heraus, dass der betroffene Lastwagen einer Spedition aus Minden auf seiner Fahrt zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Diemelstadt über einen auf der Fahrbahn liegenden Reifen gefahren war. Dabei war die Kraftstoffleitung abgerissen und der Treibstoff ausgetreten. Der RTW und der Arolser Gerätewagen wurden nicht benötigt und kehrten bald an ihre Standorte zurück.

Die Diemelstädter Feuerwehrleute unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Florian Kistner dichteten die Leitung ab und streuten Ölbindemittel auf den ausgelaufenen Dieseltreibstoff. Die Autobahnmeisterei wurde angefordert, um das Bindemittel mit einer Kehrmaschine aufzunehmen. Weil eine unbestimmte Menge an Sprit auch auf den Grünstreifen gelangt war, sollte ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde darüber entscheiden, ob das Erdreich an dieser Stelle ausgekoffert werden muss.

Die Wehren aus Wrexen und Rhoden rückten gegen 6.45 Uhr von der Einsatzstelle ab und kehrten zu ihren Gerätehäusern zurück.

Quelle: 112-Magazin

 
13.04.2015 Anhänger mit geladenem Transporter überschlägt sich

DIEMELSTADT. Ein geplatzter Reifen ist nach Einschätzung der Autobahnpolizei der Grund für einen Verkehrsunfall, bei dem auf der A 44 am frühen Montagmorgen zwei Menschen vermutlich schwere Verletzungen davontrugen. Die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen befreiten eine Person aus einem Transporter. Während der Bergungsarbeiten wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Kassel kurzzeitig voll gesperrt.

Ein mit vier polnischen Staatsbürgern besetzter Renault Traffic, der ein baugleiches Fahrzeug auf einem Tandem-Anhänger transportierte, war am Montag gegen 3.15 Uhr auf der Autobahn 44 aus Richtung Dortmund kommend in Richtung Kassel unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Diemelstadt und Warburg platzte nach Angaben eines Polizeibeamten ein Reifen des Anhängers. Dadurch habe sich dieser aufgeschaukelt, sei nach rechts gegen die Leitplanke geschleudert und vom Zugfahrzeug abgerissen.

Der beladene Anhänger rammte den Transporter, den der Fahrer abbremste, und schlug mit der Deichsel in den Asphalt ein. Dadurch überschlugen sich der Anhänger und der geladene Lieferwagen und blieben schließlich kopfüber vor dem anderen Transporter liegen. Bei dem Unfall entstand an beiden Renaults und auch am Anhänger Totalschaden.

Zwei junge Männer, die im Laderaum des Zugfahrzeugs schliefen, erlitten bei dem Unfall offenbar schwere Verletzungen. Die Notärzte aus Bad Arolsen und Warburg rückten aus, ebenso zwei Rettungswagen. Die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen, die unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Florian Kistner mit 24 Einsatzkräften auf die Autobahn ausgerückt waren, befreiten einen der Männer aus dem Lieferwagen. Dazu setzten die Brandschützer einen hydraulischen Spreizer ein, um die Türen am Heck zu öffnen. Der zweite Verletzte habe durch eine der vorderen Türen das Unfallfahrzeug verlassen können.

Die Feuerwehren streuten auch ausgelaufene Betriebsstoffe ab, sammelten Trümmerteile ein und stellten den Brandschutz sicher. Laut Autobahnpolizei entstand ein Schaden in fünfstelliger Höhe. Beide Transporter mussten mit Totalschaden abgeschleppt werden. Während ein Bergungsunternehmen den auf dem Dach liegenden Lieferwagen wieder auf die Räder stellte, blieb die Autobahn für gut zehn Minuten in Richtung Kassel voll gesperrt. Ansonsten floss der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Die Bergungsarbeiten waren gegen 5.15 Uhr beendet.

Quelle: 112-Magazin

 
02.02.2015 Diemelstadt: Fünf Verletzte bei Zusammenstoß auf B 252

DIEMELSTADT. Fünf Menschen sind beim Zusammenstoß zweier Autos am Montagabend auf der B 252 am Abzweig Wrexer Teich teils schwer verletzt worden. Ein Autofahrer aus Marsberg hatte beim Abbiegen ein entgegenkommendes Auto übersehen, in dem zwei Männer und zwei Frauen aus Diemelstadt saßen.

Nach Auskunft der zuständigen Bad Arolser Polizei ereignete sich der Zusammenstoß gegen 18 Uhr. Die beiden Paare aus Diemelstadt saßen in einem VW Passat Variant und kamen von der Autobahn, sie wollten nach Rhoden fahren und hatten ihr Ziel beinahe erreicht. Ihnen entgegen kam ein 58 Jahre alter Peugeotfahrer, der am Abzweig zum Gewerbegebiet Wrexer Teich nach links abbiegen wollte - der Mann aus Marsberg übersah laut Polizei den entgegenkommenden Passat.

Es kam zum Frontalzusammenstoß der beiden Autos. Dabei erlitten der 55 Jahre alte Passatfahrer und eine der auf der Rückbank sitzenden 51 und 56 Jahre alten Frauen schwere Verletzungen. Die andere Frau, der 51 Jahre alte Beifahrer und der Unfallverursacher kamen offenbar mit leichten Verletzungen davon.

Der Passat blieb nach der Kollision auf der Fahrbahn stehen, der Peugeot schleuderte rückwärts von der Bundesstraße und kam mit dem Heck auf dem angrenzenden Grünstreifen zum Stillstand. An beiden Autos entstand nach Angaben der Polizei Totalschaden. Die Schäden summieren sich auf 19.000 Euro.

Vier Rettungs- und zwei Notarztwagen
Neben den Besatzungen von vier Rettungswagen, dem Notarzt aus Bad Arolsen und der Notärztin aus Warburg waren auch die Diemelstädter Helfer vor Ort und gut zehn Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Die Brandschützer sicherten die Unfallstelle gemeinsam mit der Polizei ab, die Straße blieb in diesem Abschnitt gut anderthalb Stunden voll gesperrt. Anschließend floss der Verkehr zumindest in Richtung Autobahn einspurig an der Unfallstelle vorbei. Die Feuerwehr sammelte außerdem Trümmerteile ein, streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab und unterstützte die Abschleppdienste bei der Bergung der Fahrzeuge.

Quelle: 112-Magazin

 
19.01.2015 A 44: 300 Liter Diesel ausgelaufen und großflächig verteilt

DIEMELSTADT. Ein Sattelzug hat am Montagabend auf der A 44 in Höhe Diemelstadt rund 300 Liter Diesel verloren. Andere Fahrzeuge fuhren durch den Kraftstoff und verteilten ihn auf der Autobahn, in der Aus- und Auffahrt sowie auf der B 252. Feuerwehr und Autobahnmeisterei waren stundenlang im Einsatz.

Ein in Zwickau zugelassener Sattelzug war am Abend gegen 19 Uhr auf der A 44 in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs. Kurz vor der Ausfahrt Diemelstadt überfuhr der Lkw-Fahrer einen Reifen, den ein anderer Brummi verloren hatte. Dadurch riss eine Treibstoffleitung, die die beiden Dieseltanks der Sattelzugmaschine miteinander verbindet. Durch das Leck flossen Polizeiangaben zufolge etwa 300 Liter Dieselkraftstoff auf die Fahrbahn.

Obwohl der Lasterfahrer sofort auf die Standspur steuerte, floss der Kraftstoff auf den rechten der beiden Fahrstreifen - die Autobahn hat in diesem Abschnitt ein leichtes Gefälle zur Mittelleitplanke hin. Wie Feuerwehreinsatzleiter und Stadtbrandinspektor Ulrich Volke gegenüber 112-magazin.de erklärte, seien zahlreiche Fahrzeuge durch den Treibstoff gefahren und hätten diesen großflächig verteilt.

Weil die Meldung über das Ausmaß beim Notruf nicht ganz klar war, alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen sowie aus Bad Arolsen mit dem Stichwort Gefahrgut. Der Einsatz der Arolser Kameraden war aber nicht nötig, sie kehrten bald nach der Ankunft wieder in die Residenzstadt zurück. Lediglich das Lichtmastfahrzeug blieb an der Einsatzstelle stehen.

Feuerwehren, Autobahnmeisterei und Polizei sperrten einen Fahrstreifen auf der Autobahn, die komplette Ausfahrt Diemelstadt, die Auffahrt in Fahrtrichtung Dortmund sowie die Bundesstraße 252 im betroffenen Abschnitt. Brandschützer und Autobahnwärter brachten großen Mengen an Ölbindemittel aus.

Die Einsatzkräfte kehrten das saugfähige Granulat zunächst mit Besen in den Asphalt ein, bevor eine Kehrmaschine der Autobahnmeisterei Baunatal das vollgesogene Bindemittel wieder aufnahm. Erst nach mehreren Stunden herrschte wieder uneingeschränkt freie Fahrt. Auch der Sattelzug setzte die Fahrt fort - nachdem die aufgerissene Leitung abgeklemmt worden war.

Quelle: 112-Magazin

 
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