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17 | 11 | 2018
10.01.2018 Großbrand in Wrexen - Wehren im Einsatz

DIEMELSTADT-WREXEN. Weithin sichtbarer Feuerschein, Qualmwolken und Explosionen im Ortsteil Wrexen riefen am frühen Mittwochmorgen die Wehren aus Wrexen, Rhoden, Bad Arolsen, Hespringhausen, Warburg und Wethen zu einem Einsatz in die Hermann-Scipio-Straße auf den Plan.

Wie der stellvertretende Stadtbrandinspektor Florian Kistner gegenüber 112-magazin.de, an der Einsatzstelle mitteilen konnte, waren etwa 80 Freiwillige im Einsatz. Alarmiert wurden die Wehren durch die Leitstelle um 4.51 Uhr, mit dem Stichwort "F3, Explosionen, Brand in Wrexen". Ein Lkw-Fahrer der Spedition Varlemann, hatte den Brand bemerkt und umgehend über die Notrufnummer 112 den Alarm ausgelöst. Bereits zu diesem Zeitpunkt waren die ersten Explosionen zu hören: Ob die im Gebäude befindlichen Gasflaschen explodierten, oder Lkw-Reifen, darüber liegen noch keine Informationen vor. Zusätzliches "Futter" dürften die Flammen durch eingelagertes Heizöl, Schmierstoffe, Gasflaschen und Lösungsmittel erhalten haben. 

Bei Eintreffen der Wehren am Einsatzort standen Werkstatt und Waschhalle des Logistikunternehmens bereits in Vollbrand. Funkenflug, Feuer und dichte Rauchschwaden loderten aus dem Dach heraus. Da sämtliche Türen und Tore der Lagerhalle verschlossen waren, konnten die Brandschützer anfänglich nur über die angeforderten Drehleitern den Brandherd bekämpfen. Dazu wurden Tanklöschfahrzeuge herangezogen, eine Löschwasserversorgung durch Hydranten und durch die nahegelegene Orpe aufgebaut. Zunächst vereitelten die Brandschützer ein Übergreifen der Flammen auf ein weiteres Wirtschaftsgebäude und ein angrenzendes Wohnhaus. Im rückwärtigen Bereich der Firma Varlemann wurden die Kameraden aus Warburg mit ihrer Drehleiter aktiv. Vom Vorderhof aus konnten die Einsatzkräfte aus Bad Arolsen unter Atemschutz gegen das Flammeninferno mit ihrer Drehleiter vorgehen. Mehrere Teams, die mit Atemschutzgeräten ausgerüstet waren, standen im wechselndem Einsatz. Als die Alutore anfingen zu schmelzen, wurde der Brand zusätzlich vom Boden aus, mit Löschwasser bekämpft. 

Unter Leitung von Diemelstadts Stadtbrandinspektor Volker Weymann konnte der Brand gegen 7.30 Uhr, weitgehend unter Kontrolle gebracht werden. Auch Bürgermeister Elmar Schröder machte sich bereits um 5.20 Uhr vor Ort ein Bild vom Ausmaß des Brandes. Den Rathauschef interessierte darüber hinaus  auch das abfließende Löschwasser, das sich im Rückhaltebecken der Kläranlage gesammelt hatte. Ein hinzugerufener Gefahrgutzug aus Korbach, der sich mit kontaminierten Wassern auskennt, hat damit begonnen über mobile Abscheider Öle zu filtern und den Sondermüll in Behälter zu füllen. Ein großes Lob sprach der Bürgermeister den Einsatzkräften aus, die vorbildliches geleistet haben. "Auch die Länderübergreifende Zusammenarbeit der Wehren kann nicht hoch genug bewertet werden", so der Rathauschef gegenüber unserer Redaktion.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der in der Halle gelagerten Stoffe wurde vorsorglich eine Rundfunkwarnmeldung abgesetzt, in der die Anwohner von Diemelstadt-Wrexen und Nachbarorten gebeten wurden, die Fenster geschlossen zu halten.

Eine Polizeistreife aus Bad Arolsen, sowie ein Team vom Deutschen Roten Kreuz waren als Brandabsicherung vor Ort - verletzt wurde bei dem Einsatz aber niemand. Derzeit sind die Wehren mit Nachlösch- und Aufräumarbeiten beschäftigt. 

Brandermittler der Kripo haben die Arbeit inzwischen aufgenommen. Über die Schadenshöhe wird von der Pressestelle der Polizei mit 500.000 Euro angegeben. Die Halle wurde völlig zerstört, derzeit besteht Einsturzgefahr.

Quelle: 112-Magazin

 
22.10.2017 Öl im Bach: Feuerwehr rückt zweimal aus

DIEMELSTADT-WREXEN. Gleich zweimal mussten die Wehren aus Rhoden und Wrexen am Wochenende ausrücken um auslaufendes Öl zu binden und größere Umweltschäden in Gewässern zu verhindern.

Während am Samstag die Leitstelle Höxter die Wehren gegen 17.05 Uhr alarmierte um auslaufendes Öl im Laubach am Scheuermannsweg zu neutralisieren, erreichte die Einsatzkräfte aus Wrexen und Rhoden am Sonntag um 12.15 Uhr erneut die Alarmierung - ein Passant hatte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg über einen Ölfilm in der Orpe informiert.

Rund 20  Freiwillige unter der Leitung von Jörn Ständecke trafen bei dem landwirtschaftlichen Anwesen ein, setzten eine Ölsperre und lokalisierten den Öleinfluss in den Laubach. Weil aus einem Abflussrohr kleine Mengen von Öl austraten, wurde die Kanalisation an dieser Stelle durchgespült und das Rohr mit einem Blindstopfen verschlossen. Im Nachgang wurden Öl-Ex Würfel in den Bach gestreut um ein Ausbreiten des Ölteppichs in Orpe und Diemel zu verhindern.

Ebenfalls im Einsatz waren an beiden Tagen Beamte der Polizeistation Bad Arolsen und Manfred Emde vom Fachdienst Wasser- und Bodenschutz des Landkreises Waldeck-Frankenberg. Woher das Öl kam, war zunächst nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an.

Quelle: 112-Magazin

 
14.10.2017 IHC brennt völlig aus - Wehr verhindert Schlimmeres

Vermutlich führte ein technischer Defekt zu einem Traktorbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Landstraße von Diemelstadt - die Wehr aus Rhoden konnte den Brand schnell löschen und ein Übergreifen der Flammen auf einen Stall, in dem sich auch Vieh aufhält, verhindern.

Nach Angeben des Besitzers löste wahrscheinlich ein technischer Defekt an seinem 110 PS-Schlepper den Brand in den frühen Morgenstunden des 15. Oktobers aus. Der 36-jährige Landwirt berichtete am Sonntagmorgen, dass ein Mitarbeiter den Schlepper nach Ackerarbeiten gegen 21.45 Uhr am Vortag unter dem Schleppdach abgestellt hatte. 

Als der Besitzer gegen 4.10 Uhr auf seinen Hof schaute, bemerkte der 36-jährige Landwirt, dass sein IHC in Vollbrand stand. Ohne lange zu überlegen, wählte der Landwirt die Notrufnummer 112 und informierte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg. Unverzüglich wurde die Wehr in Rhoden alarmiert, die mit 12 Einsatzkräften unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Volker Weymann schnell vor Ort in der Landstraße eintrafen und dem Brand mit einem Löschangriff begegneten. Dazu wurde auch Löschschaum eingesetzt.

Das gesamte Ausmaß der Schäden ließ sich erst bei Helligkeit genau überschauen. So war neben dem völlig zerstörten Traktor das Vordach der Scheune beschädigt worden, das Scheunentor muss erneuert werden und eine auf dem Dach befindliche Photovoltaikanlage wird zumindest auf Hitzeschäden überprüft werden. 

Über die Schadenshöhe konnte die Polizei am Sonntagvormittag noch keine Angaben machen. Verletzt wurde niemand. Die RTW-Besatzung die aus Herbsen angerückt war, konnte unverrichteter Dinge in ihren Standort zurückkehren.

Quelle: 112-Magazin

 
28.09.2017 Brand in Diemelstadt - Wehren schützen Haupthaus

DIEMELSTADT-RHODEN. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften verhinderte am Donnerstagabend bei einem Scheunenbrand ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Wohngebäude. Rund 82 Einsatzkräfte der Feuerwehren warfen sich dem Brandherd am Hundepfuhl entgegen - die Löscharbeiten zogen sich bis 2.30 Uhr am Freitagmorgen hin.

Nach Angaben der beiden Hausbewohner klingelte die Nachbarin um 20.25 Uhr stürmisch an der Haustür, um auf einen Brand im Stallgebäude aufmerksam zu machen. Über die Notrufnummer 112 wurde die Leitstelle informiert, die sofort mit dem Kürzel "Rhoden, Hundepfuhl, F2, Stallbrand" die Feuerwehr Rhoden alarmierte. Bei Eintreffen der Freiwilligen, wurden die Wehren Volkmarsen, Bad Arolsen, Wrexen und Wethen nachalarmiert. Zu diesem Zeitpunkt stand das Stallgebäude, in dem Betriebsstoffe und Stroh gelagert wurden, bereits in Vollbrand. Zeugen berichteten noch am Abend, dass die Kernstadt durch das Feuer voll ausgeleuchtet war.

Feuerwehr Rhoden schnell am Einsatzort

Für die beiden 62 und 65 Jahre alten Brüder, die das Haus gemeinsam bewohnen, kam der pure Zufall zu Hilfe: Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Rhoden hatte sich zum Übungsabend getroffen und so konnten die Brandschützer sofort nach der Alarmierung einsatzbereit den Brandherd mit etwa 20 Einsatzkräften erreichen, eine Wasserversorgung aufbauen, sowie den ersten Löschangriff durchführen. Stadtbrandinspektor und Einsatzleiter Volker Weymann übernahm das Kommando und ließ eine Riegelstellung aufbauen um ein Übergreifen der Flammen vom Stall auf das Wohngebäude zu verhindern.

Da es Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung gab, wurden die Wehren aus Bad Arolsen und Warburg hinzugerufen, die mit Löschtankwagen und einer Drehleiter anrückten und die Einsatzkräfte tatkräftig unterstützten. Polizeikräfte und Rettungsfahrzeuge trafen ebenfalls sehr schnell am Brandort ein, verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

Keine Tiere im Stall

Das Vieh der Hausbewohner bekam das Inferno nur am Rande mit, da sich zwei tragende Rinder, eine Kuh und ein Bullenkalb auf der Weide befanden, während die Florianjünger mit dem Stallbrand beschäftigt waren.

Scheune voller Stroh

Die Scheune, die bis unter das Dach mit Stroh gefüllt war, konnte nicht mehr gerettet werden. Durch die Hitzeentwicklung brannte zuerst der Dachstuhl ab, bei der weiteren Löschaktion, bei der auch ein Bagger eingesetzt wurde, musste auch die Fassade eingerissen werden, um an das brennende Stroh zu gelangen. Ein Landwirt mit einem starken Schlepper und Ladewagen transportierte das abgelöschte aber noch qualmende Stroh auf eine Freifläche außerhalb des Ortes. Mit Schaummittel wurde gegen 2.30 Uhr das Ende der Löscharbeiten besiegelt.

Brandursache unbekannt, hoher Sachschaden

Noch am Abend befasste sich die Kriminalpolizei mit der Brandursache. Ergebnisse konnten die Brandermittler am Freitag gegenüber 112magazin.de nicht bekannt geben. Die Schadenshöhe wurde allerdings auf 60.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern weiter an.

Quelle: 112-Magazin

 
13.09.2017 Erneut Brand in Wrexen - Brandstiftung?

DIEMELSTADT-WREXEN. Nicht einmal 24 Stunden nach dem Brand von gestern Nachmittag, hat wahrscheinlich ein Feuerteufel erneut zugeschlagen: Während am 12. September ein Brand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Burg-Brobeck-Straße Polizei, Rettungskräfte und Feuerwehren auf den Plan riefen, wurden die Wehren um 12.16 Uhr zum selben Einsatzort gerufen.

Unter Leitung von Stadtbrandinspektor Volker Weymann waren 31 Einsatzkräfte der Wehren aus Wrexen, Rhoden und Bad Arolsen in der Burg-Brobeck-Straße eingetroffen um dem Brand, der sich im Keller des Hauses ausgebreitet hatte, mit einem ersten Löschangriff unter Atemschutz entgegenzutreten. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein 22-jähriger Bewohner des Mehrfamilienhauses Rauch unter der Tür in seine Wohnung eindringen sehen, daraufhin habe er die Leitstelle über die Notrufnummer 112 alarmiert, sagte der Bewohner des Hauses gegenüber 112-magazin.de

Da die Lage zunächst unklar war rückten die Kräfte aus Bad Arolsen erneut mit einer Drehleiter an, auch deshalb, weil eventuell Bewohner des Hauses gegebenfalls über ihre Balkone hätten gerettet werden müssen, da zu diesem Zeitpunkt das Treppenhaus total verraucht war. Diese kam aber nur sporadisch zum Einsatz, während die Löschtrupps im Keller mit C- Rohren den qualmenden Sperrmüll, sowie den in Brand geratenen  Plastikmüll ablöschten. 

Neben den Wehren, waren drei Streifenwagen im Einsatz, darunter auch Kriminalbeamte die sich mit der Brandursache beschäftigten, sowie drei RTW  und ein Notarzt. Verletzt wurde bei der Aktion niemand. Die Wehren konnten den Einsatz um 13.30 Uhr beenden, nachdem ein Lüfter den Rauch aus dem Gebäude geblasen hatte.

Ob sich die Vermutungen über Brandstiftung, die einige Hausbewohner äußerten bewahrheiten, müssen jetzt die Beamten der Kripo herausfinden.

Quelle: 112-Magazin

 
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